Absage an feste Martktstände

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Rosenheim - Ein neues Konzept für einen Grünen Markt am Ludwigsplatz mit festinstallierten Marktständen wird es nicht geben. OB Bauer: "Ludwigsplatz dafür nicht geeignet."

Ein neues Konzept für einen Grünen Markt am Ludwigsplatz mit festinstallierten Marktständen hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag gefordert. Die momentane Situation werde den stadtplanerischen Zielen nicht gerecht. Damit könne auch das Problem der Falschparker in der dortigen Fußgängerzone besser gelöst werden, begründete die Fraktion ihr Begehren.

In der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungs- und Baugenehmigungsausschusses nahm jetzt Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer dazu Stellung. Die Thematik der festen Marktstände sei bereits während der Planungsphase zur Neugestaltung des Ludwigsplatzes und im Arbeitskreis Grüner Markt diskutiert worden. Letztendlich sei Ende 2008 die Entscheidung zugunsten mobiler Markststände gefallen, um die flexible Nutzung des Platzes ohne aufwendige Auf- und Abbauarbeiten zu ermöglichen.

Aus stadtgestalterischer und denkmalpflegerischer Sicht seien feste Buden wegen der Enge des Platzes ungeeignet, sie verstellten auch die Schaufenster der anliegenden Geschäfte, da auch ausreichend Platz für Rettungsdienste bleiben müsse. Feste Marktstände stünden den halben Tag ungenutzt herum und minderten zudem in der Saison die Aufenthaltsqualität auf dem Platz, wo die anliegenden Gaststätten Tische und Stühle draußen aufstellen..

"Wir kennen die festen Stände zum Beispiel vom Münchner Viktualienmarkt, aber hier ist eine andere Platzsituation und auch weniger Kundschaft", gab die Oberbürgermeisterin zu bedenken. Ordnungsdezernent Hermann Koch merkte an, dass Gespräche liefen, den Markt auf zwei oder drei Wochentage zu konzentrieren, um so ein attraktiveres Angebot präsentieren zu können.

hh/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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