Reaktionen zu Ermittlungen zu Zug-Unglück

"Gibt dem Ereignis eine ganz neue Dimension!"

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Das Zug-Unglück bei Bad Aibling am 9. Februar forderte elf Todesopfer.
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Bad Aibling - Der Fahrdienstleiter im Stellwerk Bad Aibling war durch ein Spiel auf seinem Handy abgelenkt und hat so die folgenschweren Fehlentscheidung getroffen, die zum schrecklichen Zugunglück am 9. Februar geführt haben.

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All das kam durch eine Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Traunstein am Dienstag heraus. Der 39-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft. Das Oberbayerische Volksblatt hat sich beim Meridian, einem Fahrgast-Verband und der Lokführer-Gewerkschaft umgehört und Reaktionen gesammelt. „Ich muss das erst einmal verarbeiten“, sagte Meridian-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch dem OVB.

Für Norbert Moy vom Fahrgast-Verband „Pro Bahn“ geht es an den Stellwerken der Bahn „unterschiedlich hektisch“ zu. Er fragt sich deswegen, ob es sich „um eine grundsätzliche Gefährdung oder einen bedauerlichen Einzelfall handelt“. Uwe Böhm von der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) zeigte sich gegenüber der Zeitung schockiert: „Wenn das stimmt, gibt das dem Ereignis noch mal eine ganz neue Dimension. Das ist schlimm, vor allem für die Hinterbliebenen!“

Fotos vom Stellwerk Bad Aibling

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Quelle: mangfall24.de

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