Horror-Fund auf A9 bei Allershausen

Person bei Unfall getötet - Polizei mit Zeugenaufruf

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Polizeipräsidium Oberbayern Nord
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Allershausen - Auf einem Standstreifen der A9 ist am Dienstagmorgen die Leiche eines Autofahrers entdeckt worden. Die Ermittlungen behinderten den morgendlichen Berufsverkehr stundenlang. Die Polizei startete nun einen Zeugenaufruf. 

Update, 22 August: Zeugenaufruf der Polizei

Die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Freising zum tödlichen Verkehrsunfall, der sich am 20.08.2019 in den frühen Morgenstunden auf der A9 ereignete, dauern an. Ein 35-jähriger Mann aus dem Landkreis Freising wurde bei dem Unfall durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete bislang unerkannt von der Unfallstelle. 

Auf Grund der derzeitigen Erkenntnisse kann der Zeitpunkt des Unfalls auf den Zeitraum zwischen 5.20 Uhr und 5.30 Uhr eingegrenzt werden. Bei der Verkehrspolizei Freising gingen zahlreiche Hinweise ein, denen die Ermittler aktuell nachgehen. 

Auf Grund der Aussagen gehen die Beamten davon aus, dass es noch weitere Fahrzeugführer gab, die an der Unfallstelle anhielten, sich aber nicht bei der Polizei meldeten. Außerdem gab es laut Zeugenaussagen mehrere Lkw-Fahrer, die auf Grund der Unfallsituation, ausweichen mussten. Auch diese können zur Klärung des Unfallhergangs wichtige Wahrnehmungen gemacht haben. 

Personen die derlei Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Freising Tel. 08161/952-111 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Update, 17.49 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Nach dem tödlichen Unfall am Dienstagvormittag auf der A9 bei Allershausen, wurde am Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut im rechtsmedizinischen Institut in München die gerichtsmedizinische Untersuchung des ums Leben gekommenen 35-jährigen Unfallopfers durchgeführt. Der aus dem Landkreis Freising stammende Mann war an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas verstorben.

Auf Grund des Obduktionsergebnisses und der Situation am Unfallort gehen die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Freising davon aus, dass der Mann mit einem vorbeifahrenden Fahrzeug in Berührung kam und dadurch tödlich verletzt wurde.

Ein abgestellter Wagen mit eingeschalteter Warnblinkanlage, der unweit des Fundortes des Leichnams festgestellt wurde, ist dem Getöteten zuzuordnen. Die genaueren Umstände warum das Auto durch den 35-Jährigen dort abgestellt wurde, sind gegenwärtig Teil der Ermittlungen.

Bisher haben sich bereits zahlreiche Verkehrsteilnehmer gemeldet, die am Dienstagmorgen die Unfallstelle passierten. Trotzdem bittet die Verkehrspolizei Freising in diesem Zusammenhang um Hinweise. Personen die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, beziehungsweise Beobachtungen auf der A9 kurz nach der Anschlussstelle Allershausen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Freising unter Tel. 08161/952-111 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Update, 13.22 Uhr: Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Nach dem tragischen Unfall auf der A9 bei Allershausen laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Autofahrer hatten am frühen Dienstagmorgen die Polizei alarmiert, dass auf dem Standstreifen eine Leiche liege. 

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach einem möglichen flüchtigen Unfallfahrer wurde eingeleitet. Die Polizei hat Gutachter und Beamte der Unfallfluchtfahndung eingesetzt und ermittelt wegen Unfallflucht. Derzeit ist noch unklar, wie es zu dem tragischen Unfall kam. Eine Obduktion, die laut BR unter Berufung auf das Polizeipräsidium Oberbayern Nord, am Nachmittag stattfindet, soll nun offene Fragen nach Todeszeitpunkt und -ursache klären.

Die Polizei in Freising bittet Zeugen, die Beobachtungen zum Unfallhergang gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08161/952-111 zu melden.

Wie die Bild berichtet, hatte der Autofahrer eine Panne und stieg anschließend aus seinem Fahrzeug. Der Mann soll dann von einem Fahrzeug angefahren worden sein. Der eingesetzte Gutachter soll nun auch klären, ob der flüchtige Auto- oder Lkw-Fahrer den Unfall bemerkt haben müsste.

Erstmeldung

Am 20. August gegen 05.29 Uhr wurde die Notrufzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord davon in Kenntnis gesetzt, dass auf der Autobahn A9, Nürnberg in Fahrtrichtung München, kurz nach der Anschlussstelle Allershausen eine leblose Person auf dem Standstreifen liege.

Neben drei Streifenwagenbesatzungen der Verkehrspolizei Freising befinden sich derzeit eine Vielzahl von Rettungskräften vor Ort. Zum genauen Unfallhergang können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen der eingesetzten Kräfte dauern an. Sie werden unterstützt durch fachkundige Beamte der Unfallfluchtfahndung und der Polizeihubschrauberstaffel. Die Staatsanwaltschaft Landshut als sachleitende Behörde wurde mit eingeschaltet und ein Gutachter für ein unfallanalytisches Gutachten eingeschaltet. 

Aufgrund der Spurensicherung sind derzeit drei von vier Fahrstreifen gesperrt. Im morgendlichen Berufsverkehr kommt es zu massiven Einschränkungen. Derzeit bestehen 12 km Stau

Zeugen, welche sachdienliche Angaben machen können, bzw. in den frühen Morgenstunden Beobachtungen kurz nach Allershausen auf der A9 gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Freising unter Tel. 08161/952-111 in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Freising

Quelle: rosenheim24.de

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