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Emily: "Man schreit die Einsamkeit an"

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Das Foto zeigt Emily Intsiful bei ihrem Auftritt im Salettl in Altötting. Damals sang sie vor rund 100 Zuschauern. Am Freitagabend präsentiert sie sich live im TV einem Millionenpublikum.
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Altötting - Emily Intsiful steht unmittelbar vor ihrer ersten Liveshow bei "The Voice of Germany". Im Interview mit innsalzach24 erklärt sie ihre Songauswahl.

Bislang hat sich Emily Intsiful aus Altötting in jeder Runde von "The Voice of Germany" souverän durchgesetzt. Jedes Mal allerdings war sie nur auf das Urteil ihres Coaches Nena angewiesen. Wie Emily bei ihrer ersten Liveshow am Freitagabend (um 20.15 Uhr in Sat.1) abschneiden wird, ist deshalb völlig offen. Dort entscheiden nämlich Coach und TV-Publikum gemeinsam. "Ich werde allmählich nervös", gestand Emily im Interview mit innsalzach24. "Die Konkurrenz ist weniger geworden und es geht jetzt auch darum, beim Publikum anzukommen."

"Es geht um den 'Niemand', der ständig da ist"

Das Lied, das sich Emily für die Liveshow ausgesucht hat, ist nicht weniger als ein Wagnis, sie selbst spricht von einem "riesen Risiko". Die 22-Jährige singt "Walzer für Niemand" von der Schweizer Singer-Songwriterin Sophie Hunger - ein eher unbekannter und in vielerlei Hinsicht unorthodoxer Song. Seinem Namen entsprechend hat "Walzer für Niemand" - anders als etwa das Gros der Popmusik - einen Dreiviertel-Takt. Und auch der Text ist ein einziges Paradoxon - ist der Angesprochene doch ein "Niemand". "Der Song ist sehr intelligent", sagt Emily. "Es geht um den 'Niemand', der ständig da ist, aber doch niemand ist. Man schreit die Einsamkeit an."

"Es ist eine Ehre, diesen Song zu singen"

In den Showdowns hatte Emily noch einen andere Strategie gewählt und mit "Home" von Michael Bublé ein recht bekanntes Lied gewählt. "Bekannte Songs ziehen halt, wenn man was Schönes daraus macht", findet Emily, die sich trotz allem bewusst für "Walzer für Niemand" entschieden hat. "Sophie Hunger ist im Moment eine meiner Lieblingssängerinnen. Es ist eine Ehre, diesen Song vor einem so großen Publikum zu singen", so die 22-Jährige. "Ich möchte einfach etwas machen, was mir zu hundert Prozent gefällt."

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Dennoch gibt es auch Parallelen zwischen "Home" und "Walzer für Niemand". Beide Lieder setzen auf langsamere, ruhige Töne. "Ich glaube, das ist das, was mir am besten gefällt", erzählt Emily. "Die Songs, die ich schreibe, sind auch eher ruhig." Dabei hatte Emily ursprünglich eine ganz andere Facette von sich zeigen wollen. "Ich wollte eigentlich in eine andere Richtung gehen, eine andere Seite von mir zeigen, aber der Song hat mich einfach sehr berührt."

Ob es der 22-Jährigen gelingt, ihre Gefühle für den Song einem Millionenpublikum vor dem Fernseher zu vermitteln, zeigt sich Freitagabend. Damit es vielleicht sogar reicht, um eine Runde weiterzukommen, hat Emily eine keineswegs paradoxe, sondern kurze und prägnante Botschaft für ihre Fans: "Ruft an!"

So fällt die Entscheidung:

Emily muss sich zwei Mitbewerbern aus ihrem Team stellen, Thorunn Egilsdottir und John Noville. Weiterkommen kann nur einer der drei Kandidaten, die beiden anderen werden am Freitagabend ausscheiden. "Wir sehen es ganz gelassen. Thorunn und ich versuchen, nicht darüber zu sprechen. Man macht sich schnell verrückt und überlegt, was man machen könnte, um noch besser anzukommen." Und "John", findet Emily, "chillt sowieso immer".

Wenn Emily und ihre zwei Mitbewerber gesungen haben, darf ihr Coach Nena ihre Stimme zu 20, 30 und 50 Prozent auf ihre drei Talente verteilen. Anschließend stimmt das TV-Publikum ab. Die Prozentwerte aus dem Zuschauer-Voting werden zu den von Nena vergebenen Werten hinzuaddiert. Wer dann die höchste Summe hat, kommt weiter.

Quelle: innsalzach24.de

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