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Nicht mehr im Kabinett

Marcel Huber: "Ich schmeiße deshalb nicht hin"

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Dr. Marcel Huber bei einer CSU-Wahlkampfkundgebung im September.

Ampfing/München - Im neuen Kabinett von Markus Söder gibt es keinen Platz für den bisherigen Umweltminister Marcel Huber (CSU). Trotzdem will dieser der Politik nicht den Rücken kehren.

Alles zur Landtagswahl in Bayern 2018 finden Sie auf unserer Themenseite

Das Umweltministerium hatte Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) im Rahmen der Koalitionsverhandlungen an Freie Wähler-Vorsitzenden Hubert Aiwanger abgetreten."Ich schmeiße deshalb nicht hin", betonte der aus Ampfing stammende Politiker im Gespräch mit dem Mühldorfer Anzeiger. Er erklärte weiter, er habe Verständnis für die politischen Zwänge, die sich durch die neue Konstellation im Landtag ergeben hätten, so Huber gegenüber der Zeitung. "Ich bin Oberbayer, männlich und über 60 Jahre alt. Eine aktuell denkbar schlechte Kombination. Zentrales Ziel war es, das Kabinett jünger und weiblicher zu machen. Das hat der Ministerpräsident nun auch erreicht, das Durchschnittsalter liegt bei gerade einmal 47 Jahren." Trotzdem treffe ihn die Entscheidung natürlich. 

Wie seine eigene berufliche und politische Zukunft aussehen werde, würde sich nun in den nächsten Wochen entscheiden, erklärte er dem Anzeiger. Zunächst stünde nun aber die Amtsübergabe und Verabschiedung von seinen Mitarbeitern an. 

Nach seinem Ausscheiden hatte Huber bereits am Sonntagmittag kommentarlos einen Zeitungsartikel der OVB-Heimatzeitungen bei Facebook gepostet. Dessen Überschrift: "Der Umweltminister als Bauernopfer". Zahlreiche Facebook-Nutzer hatten darunter kommentiert, dass sie das Ausscheiden Hubers bedauern.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in der gedruckten Heimatzeitung!

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