"Aqua Monaco" erobert die Welt

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Unternehmer Klaus Wellnhofer freut sich über die große Resonanz auf "Aqua Monaco". Derzeit gibt es das neue Mineralwasser als 0,33-Liter-Flasche, bald soll die Abfüllung auch in 0,75-Liter-Flaschen möglich sein.

Heufeld - Ein neues Szenegetränk erobert derzeit von Heufeld aus die ganze Welt: Doch Alkohol ist dabei nicht im Spiel. Vielmehr handelt es sich um das Mineralwasser "Aqua Monaco".

Das Wasser hat der nahe Bruckmühl ansässige Unternehmer Klaus Wellnhofer mitentwickelt und auf den Markt gebracht. Aufgrund seines ungewöhnlich niedrigen Nitratwertes stößt das als "cool" geltende Wasser nicht nur in der Region, sondern auch in Japan und England auf großes Interesse.

Die Idee, ein Münchener Mineralwasser auf den Markt zu bringen, entstand vor über zwei Jahren. Damals traf sich der Geschäftsführer der Heufelder Vereinigten Weinkellereien (VWK), Klaus Wellnhofer, mit vier weiteren Unternehmern zum Abendessen. "Dabei stellten wir uns die Frage, warum es das hervorragende Mineralwasser aus der Münchener Schotterebene, das die weltbekannten Brauereien aus München zum Bierbrauen verwenden, eigentlich nicht in Flaschen gibt", erzählt Wellnhofer.

Aufgrund ihrer Aufmachung sind die AM-Flaschen auch als Sammelobjekte beliebt.

Dann ging alles Schlag auf Schlag: Gemeinsam suchten Wellnhofer, Robert Graenitz, Florian Breimesser, Jan Alt und Timo Thurner einen passenden und prägnanten Namen für das Wasser, gründeten eine Firma und feilten am Flaschendesign. Da mit Thurner ein bekannter Münchener Designer zum Team gehört, erhielt "Aqua Monaco" (AM) eine fachmännische Aufmachung.

"Neben der ausgezeichneten Qualität gehört sicherlich die plakative Aufmachung des Flaschenetiketts zu den Hauptgründen für das große Interesse", sagt Wellnhofer. Nicht nur in Bayern, sondern auch auf dem internationalen Markt ist AM inzwischen vielen ein Begriff - "so zum Beispiel in Japan, England und Monaco", freut sich der Heufelder Unternehmer, der mit seinem Betrieb als einziges Logistikzentrum Deutschlands für den Vertrieb von "Aqua Monaco" verantwortlich ist.

Doch nicht nur Medien, sondern auch namhafte und renommierte Gastronomiebetriebe waren sofort nach der ersten Abfüllung von "Aqua Monaco" im August vergangenen Jahres begeistert vom neuen Wasser, wie der Absatz beweist. Ob in Münchener In-Clubs, Cafés und Bars, im Residenztheater, in der Pinakothek der Moderne oder bei Feinkost Käfer - überall dorthin wird "Aqua Monaco" inzwischen von Heufeld aus geliefert.

"Aqua Monaco" ist ein natürliches Mineralwasser und damit ein Naturprodukt, das direkt am Quellort abgefüllt werden muss. Es werde in rund 150 Metern Tiefe aus der Silenca Mineralquelle gewonnen und in bester, staatlich kontrollierter Mineralwasserqualität abgefüllt, wie Wellnhofer erläutert. AM sei natriumarm und weise einen ungewöhnlich niedrigen Nitratwert auf, was viele Kunden überzeuge.

Die Münchener Schotterebene, aus deren Reservoir AM gewonnen wird, ist ein über mehrere Eiszeiten entstandenes Gebiet. Am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10 000 Jahren sickerte das Schmelzwasser der Gletscher durch dieses karbonatreiche Gestein. In großer Tiefe bildete sich ein Wasserspeicher, der bis heute unberührt und durch Ton-, Stein- und Sandschichten vor Verunreinigung geschützt ist.

Wasser wird zum Szene-Drink

Auf die Frage, was neben Qualität das Erfolgsgeheimnis von AM ist, hat Wellnhofer sofort eine Antwort: "Nach Aussagen von Gastronomen wird ,Aqua Monaco nicht nur als Durstlöscher gesehen, sondern als eigenständiges Getränk, das man wie etwa Bier direkt aus der Flasche trinken kann. Durch das spezielle und ganz besondere Design der Etiketten finden es die Leute auf einmal cool, Wasser zu trinken."

Jede Füllung sei individuell gestaltet und die sich ständig veränderten Etiketten würden eine Welt der Assoziationen eröffnen. Gäste hätten die Flaschen aufgrund ihrer lustigen Bilder, die sich unter dem Symbol des Schwans vereinen, schon mit einer "Erkundungsreise unter weiß-blauem Himmel" verglichen. Auch als Sammelobjekte sind die "Aqua Monaco"-Flaschen sehr gefragt.

Daniela Lindl/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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