Aus ARGE wird Jobcenter

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Rosenheim - Die Agentur für Arbeit Rosenheim und der Landkreis Rosenheim werden ihre 2005 begonnene Zusammenarbeit fortsetzen.

Der Chef der Agentur für Arbeit Rosenheim Harald Neubauer und Landrat Josef Neiderhell unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung.

Für die Bürgerinnen und Bürger, die bisher in der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit und Soziales im Landkreis Rosenheim – kurz ARGE – betreut wurden, ändert sich nichts. Die Anlaufstelle für sie bleibt die gemeinsame Einrichtung beider Behörden in der Möslstraße in Rosenheim, welche zukünftig den Namen „Jobcenter Landkreis Rosenheim“ trägt. Neubauer und Neiderhell zeigten sich überzeugt davon, dass sich nur durch eine enge und gleichberechtigte Partnerschaft eine zielgerichtete Betreuung von erwerbsfähigen Personen und deren Angehörigen erreichen lässt.

Im Jobcenter werden Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II, besser bekannt als „Hartz IV“, betreut. Dabei ist die Agentur für Arbeit für die Arbeitsvermittlung und Auszahlung der Regelleistung zuständig, während sich der Landkreis im Wesentlichen um die Finanzierung der Unterkunftskosten sowie einmaliger Leistungen wie Erstausstattung von Wohnungen, für Bekleidung, bei Schwangerschaft oder für mehrtägige Klassenfahrten kümmert. Aktuell werden so im Landkreis knapp 5.600 Personen unterstützt.

Die neue Regelung der Zusammenarbeit war notwendig geworden, weil das Bundesverfassungsgericht 2007 die Zusammenarbeit der Bundesagentur für Arbeit und der Kommunen für verfassungswidrig erklärte. Eine Grundgesetzänderung ermöglicht jetzt eine weitere Partnerschaft im Rahmen einer gemeinsamen Einrichtung.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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