"Arktis - Schatzkammer des Nordens" im KuKo

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Rosenheim - Seit vier Jahren ist Bernd Römmelt im Auftrag von Greenpeace in der Arktis unterwegs. Nun hält er mit einer Multivisionshow einen Vortrag über das Erlebte.

Am Samstag besucht der Fotograf und Reisejournalist Bernd Römmelt mit der Multivisionsshow "Arktis - Schatzkammer des Nordens" das Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Aktive von Greenpeace Rosenheim sind vor Ort.

Seit vier Jahren ist der studierte Ethnologe Bernd Römmelt mit seiner Kamera im Auftrag von Greenpeace in der Arktis unterwegs, um mit seinen Fotos dieses Naturparadies bewahren zu helfen. Römmelt ist fasziniert vom klaren Licht, der Weite und Kargheit der Landschaft und der einzigartigen Tierwelt.

„Wir verlieren momentan eines der größten, fast unberührten Naturparadiese der Erde“, so der Naturfotograf. Um die Problematik des Klimawandels in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu stellen, ist er zu dieser Vortragsreise gestartet. „Selbst die weit entfernten Veränderungen in der Arktis haben Auswirkungen auf unser Leben: durch das Abschmelzen der Gletscher, die Veränderungen der Meeresströmungen u.s.w. Ich möchte den Leuten mit meinen Aufnahmen zeigen, was wir verlieren werden, wenn wir jetzt nicht handeln."

Im Mittelpunkt stehen die Landschaft der Arktis und Tieraufnahmen, z.B. von Eisbären, Karibus und Moschusochsen sowie Eindrücke aus dem Leben der Inuit und Samen. Die Show läuft in digitaler Überblendtechnik mit Musik. Dazu erzählt Römmelt, was er in der Arktis erlebt und welche Veränderungen er gesehen hat. Dabei geht es nicht nur um die eintönig weiße, aber faszinierende Eiswüste. In dem Vortrag erleben die Zuschauer auch „die andere" Arktis: grüne Taigawälder, rote Tundra, wilde Berglandschaften usw.

Insgesamt 15 Reisen in den hohen Norden waren notwendig, um auch Anrainerstaaten der Arktis wie die USA, Kanada, Grönland, Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Russland im Vortrag zu berücksichtigen und so eine im deutschen Sprachraum einmalige Multivisionsshow zu gestalten.

Pressemeldung Greenpeace Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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