Bub aus Aschau nun in Therapie in München

Leukämie bei Raphael (3) zurück - doch Therapie in München gibt Hoffnung

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Der kleine Raphael Fischer kämpft weiter um sein Leben.
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Aschau im Chiemgau/München - Der zweijährige Raphael aus Aschau im Chiemgau ist an einer besonders aggressiven Form der Leukämie erkrankt. Sein Schicksal bewegt die ganze Region. Eine neue Therapie in einer Münchner Klinik gibt der Familie in der Vorweihnachtszeit nun neue Hoffnung.

Es ist ein Schicksal, das sehr berührt: Der heute dreijährige Raphael aus Aschau im Chiemgau ist an einer besonders aggressiven Form der Leukämie erkrankt. Hoffnung gab ein Spezialverfahren, für das der Zweijährige nach Amerika musste.  Über 45.000 Euro wurden auf der Benefizveranstaltung in Aschau im Chiemgau in November 2017 gesammelt. Um das so dringend benötigte Geld aufzubringen, veranstalten das Aschauer Kammermusikfestival Festivo und das Thansauer Unternehmen Schattdecor Ende Dezember im Rohrdorfer Ortsteil Thansau ein Benefizkonzert zugunsten des schwerkranken Raphi.

Ende März der herbe Rückschlag

Und die Therapie zeigte die gewünschte Wirkung: Raphi galt alt krebsfrei. Doch Ende März dann der herbe Rückschlag. Mama Margit entdeckte an Raphaels Leiste eine Schwellung. Nach zahlreichen Arztbesuchen und Test dann der erneute herbe Rückschlag: Der Krebs war zurück. 

Um Zeit zu gewinnen, unterzog sich der Bub zwischenzeitlich einer sogenannten Antikörperbehandlung, um die Krebszellen zurückzudrängen. Dazu trägt er einen kleinen Rucksack bei sich, der mit einer Infusionslösung bestückt ist, die nach Bedarf die Infusionslösung abgibt. Die große Hoffnung für die Familie war jedoch das sogenannte CAR-T-Zellen-Therapieverfahren, das bisher in Deutschland nicht zugelassen war. Wie das OVB in seiner Ausgabe am Dienstag nun berichtet, wurde die durchaus riskante CAR-T-Zellen-Therapie nun auch in Deutschland zugelassen, das bei Raphael ab Dienstag nun in der Haunerschen Kinderklinik in München durchgeführt werden soll. Seit Donnerstag ist der Dreijährige zur Vorbereitung der Therapie in der Kinderklinik - am Mittwoch kam noch der Nikolaus nach Hause.

Klinikleiter optimistisch

Wie das Blatt weiter berichtet, hatte Raphi vor zwei Wochen einen so schlimmen Leukämieschub, dass die Familie mit dem Schlimmsten rechnen musste. Doch "gerade geht's dem Kleinen richtig gut", so Raphis Vater gegenüber dem OVB. Auch Prof. Dr. Christoph Klein, Direktor der Haunerschen Kinderklinik zeigt sich im Gespräch mit dem OVB optimistisch, dass die Therapie anschlagen wird. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

mh

Quelle: rosenheim24.de

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