ÖDP: Ausstieg aus dem Euratom-Vertrag

Rosenheim - Der ÖDP-Kreisverband unterstützt die wöchentliche Mahnwache für den Atomausstieg am Montag um 18 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim und ruft zur Teilnahme auf.

Weitere Artikel und Fotos:

Strahlungsangst macht vor Wasserburg nicht Halt

Atomproteste gehen weiter

"Müssen ehrliche Atomdebatte einfordern!"

Am Montag, 11. April, verteilen die Ökodemokraten wieder Unterschriftslisten für eine Petition an den Bundestag, die den Ausstieg Deutschlands aus dem Euratom-Vertrag zum Ziel hat. Der Euratomvertrag aus dem Jahre 1957 verpflichtet Deutschland nämlich zur Förderung der Atomenergie.

Er gewährt den AKW-Betreibern eine Vielzahl von Privilegien bei der Forschung, bei der Kreditvergabe für Bau und Sanierung der Atomkraftwerke und auf dem Energiemarkt.
Wesentliche Fragen zur Sicherheit, den Bau und Betrieb von AKW´s, deren Stilllegung und die Endlagerung atomarer Abfälle werden in dem veralteten Vertrag nicht angesprochen, heißt es u.a. in der Begründung.

Bis 17. April will man bundesweit 50.000 Unterzeichner gewinnen. Die Petition kann auch online unter www.euratom-ausstieg.de unterstützt werden.

„Gerade unsere Landkreisbürger können sich glücklich schätzen, dass Unterschriftsaktionen in den Jahren 1998 und ein von der ÖDP initiiertes Volksbegehren wesentlich dazu beigetragen haben, ein AKW Marienberg in der Nähe Rosenheims zu verhindern. Doch Tschernobyl und Fukushima mahnen, dass ein AKW gar nicht weit genug entfernt sein kann,“ sagt Kreisrätin Christine Melo-Plath. 

Pressemitteilung ÖDP - Die Öko-Demokraten

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser