Hunderte Mitarbeiter bangen

Autozulieferer Schaeffler streicht Jobs - Werk in Unterfranken bedroht

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Der Eingangsbereich des Hauptsitzes der Schaeffler AG in Herzogenaurach.

Elfershausen - Der Autozulieferer Schaeffler schwächelt, bedroht sind auch Stellen in Unterfranken. Sogar von einer Schließung des ganzen Standortes ist die Rede.

Der Autozulieferer Schaeffler will Kosten senken und dafür auch in Unterfranken Stellen abbauen. Betroffen ist vor allem das Werk Elfershausen im Landkreis Bad Kissingen. „Wir können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausschließen, dass das Werk auch ganz geschlossen wird“, sagte ein Sprecher von Schaeffler am Donnerstag in Schweinfurt. In einer Mitteilung vom Mittwochabend hatte es geheißen, dass die Verlagerung der Fertigungslinien an andere Standorte „unausweichlich“ erscheine, um das Ergebnis der Industriesparte in den nächsten drei Jahren nachhaltig zu verbessern.

Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld hatte am Mittwoch angekündigt, in der schwächelnden Industriesparte weitere 500 Jobs streichen zu wollen - vor allem Verwaltungsjobs in europäischen und amerikanischen Werken. Nun trifft es aber offensichtlich auch Elfershausen, wo Schaeffler Wälzlager herstellt und 270 Mitarbeiter beschäftigt. Die beiden anderen unterfränkischen Werke in Schweinfurt und Eltmann (Landkreis Haßberge) seien von den Kürzungen nicht betroffen, wie es hieß.

dpa

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