Aventura-Kritiker im Interview

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Rosenheim – In Rosenheim wollen Stadt und Handel Aventura verhindern. Was treibt die Kritiker an? Angst vor der Konkurrenz oder berechtigte Sorge um die Wirtschaftsstruktur der Region?

Über das Aventura-Projekt wird wieder diskutiert. Zumindest in Rosenheim. Handel und Stadt wollen gemeinsam an den Ministerpräsidenten und den Wirtschaftsminister appellieren und so dem Großprojekt in Kiefersfelden im sogenannten Zielabweichungsverfahren ein frühes Ende bereiten.

Lesen Sie dazu:

Die Stellungnahme des City Management Rosenheim

Die Stellungnahme von Karstadt Rosenheim

Bei den ersten User-Kommentaren zu dem gemeinsamen Blockade-Versuch schnitten die Kritiker nicht gut ab: Von „Panikmache“ und „Pfründe sichern“ sprachen die User auf rosenheim24. Im Interview erklärt Thomas Bugl vom Wirtschaftsdezernat der Stadt Rosenheim warum die Interessen-Vertreter jetzt aktiv werden und was er sagen würde, wenn sich eine Nachbargemeinde in die Wirtschaftsbelange Rosenheims einmischen würde:

Das Rosenheimer City-Management will „die historische Altstadt und ihre Attraktivität für Bürger und Besucher aus Nah und Fern bewahren und fördern“ (Eigenbeschreibung). Wir haben den Vorsitzenden Paul Adlmaier gefragt, ob er Angst vor Konkurrenz hat und ob nicht die freie Marktwirtschaft den Konflikt lösen soll:

Die Stellungnahme der Stadt Rosenheim 

Die Stellungnahme des Handelsverband Bayern 

Zur Zeit läuft im Wirtschaftsministerium das Zielabweichungsverfahren, von den betroffenen Gemeinden in der Region werden Stellungnahmen gesammelt. Eine Sprecherin des Ministeriums erklärte auf Anfrage von rosenheim24, dass noch bis zirka Ende Mai die Standpunkte erfasst werden. Wie lange dann das Verfahren noch dauert hängt von den Beiträgen der Gemeinden ab und kann jetzt noch nicht vorhergesagt werden.

red/cs

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © cs/Unterberger Liegenschaftsentwicklungs GmbH

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