Freibad: Geringer Preisanstieg bei Familienkarte

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Rosenheim - Zufrieden sind Besucher von Freibad und Hallenbad nach der letzten Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke. Nicht alle, aber doch viele ihrer Wünsche wurden erfüllt.

Beschwerden über die Preisgestaltung und organisatorische Veränderungen in den Bädern, auch von Lesern unserer Zeitung, hatten dazu geführt, dass die bereits beschlossenen Tarife noch einmal auf den Prüfstand kamen und zumindest in einem Punkt korrigiert wurde. Wie berichtet, gibt es nun auch für das Freibad wieder eine Familienkarte-Jahreskarte. Die Stadtwerke wollten sie ursprünglich ganz abschaffen. Für Eltern mit einem Kind über sechs Jahren hätte dies einen Preissprung von 110 Euro auf 330 Euro bedeutet. Der nun beschlossene Anstieg auf 150 Euro ist hingegen moderat und tragbar.

Neu ist, dass das Freibad um 7.30 Uhr morgens öffnet. Schon lange hatten Besucher darauf gedrängt, früher zu öffnen, vorzugsweise bereits um 7 Uhr, damit auch Berufstätige die Möglichkeit hätten, vor Arbeitsbeginn sportlich Bahnen zu schwimmen oder den Tag mit einer Erfrischung zu beginnen. Auf 7 Uhr wollten sich die Stadtwerke nicht einlassen, der Öffnung um 7.30 Uhr sagten sie jedoch zu und setzten dies auch gleich um. Wie lange die neue Regelung gelten soll und ob auch für die nächsten Jahre daran gedacht ist, lässt Geschäftsführer Dr. Götz Brühl offen. Er erklärte auf Anfrage der Redaktion: "Sofern es von einer ausreichenden Anzahl an Badegästen genutzt wird und es sich damit bewährt, werden wir es beibehalten." Viele Badegäste werden allerdings noch gar nicht wissen, dass das Freibad seit dem 1. Juni eine halbe Stunde früher öffnet. Offiziell bekanntgegeben haben die Stadtwerke diese Veränderung nicht. Nur am Eingang des Freibads wurde die Zeit im Schaukasten bisher korrigiert. Auf der Stadwerke-Homepage ist noch "8 Uhr" zu lesen.

Auf Klagen über das Hallenbad reagierten die Stadtwerke gleichfalls. Bereichsleiter Franz Gerthner sagte zu, die Kasse werde künftig wieder häufiger besetzt sein. Bei Bedarf werde man das Kassenpersonal mit 400- Euro-Kräften aufstocken. Tatsächlich haben Badegäste bereits festgestellt: "Die Kasse ist in der Praxis jetzt wieder wieder zu 100 Prozent der Zeit besetzt. Das ist toll und ein sehr schöner Erfolg."

Auf Beschwerden über die schlechte Luft in der Sauna wollen die Stadtwerke gleichfalls reagieren. Zunächst hatten Badegäste die Auskunft erhalten, es sei eine Belüftung vorhanden, angeschlossen an das Gebäudeleitsystem. Eine Wirkung konnten die Nutzer jedoch nicht wahrnehmen. Nun haben die Stadtwerke die Lüftung überprüft und eine mechanische Nachrüstung im Zuge der nächsten Revision zugesagt.

Elvira Biebel-Neu (Oberbayerisches Volksblatt)

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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