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Registrierung vor Einreise größtenteils aufgehoben

Bayerisch-österreichischer Grenzverkehr: Das müsst Ihr beachten

Die Einreise nach Österreich ist seit wenigen Wochen wieder erlaubt. Doch vor der Fahrt ins Nachbarland gibt es einige Punkte, die berücksichtigen werden sollten. Wir geben Euch einen Überblick, was ihr beim Tanken, Einkaufen oder einem Urlaub im Nachbarland beachten müsst. 

Landkreis – Einen Tagesausflug nach Österreich, Urlaub, Freunde im benachbarten Land besuchen oder nur kurz zum Einkaufen und Tanken über die Grenze fahren. Das sind nur einige Punkte, warum viele Deutsche in die benachbarte Alpenrepublik fahren wollen. Doch viele wissen nicht, wann ein Registrierung notwendig ist und welche Einreisebestimmungen sonst noch wichtig sind.

Einreise nach Österreich: Wer muss sich registrieren?

Bis zum 9. Juni war grundsätzlich vor jeder Einreise eine elektronische Registrierung (Pre-Travel-Clearance) notwendig - selbst für einen kurzen Stopp bei der Tankstelle oder beim Einkaufen. Doch wie die österreichische Regierung am Mittwoch, 9. Juni, bekanntgab, entfällt diese Regelung ab sofort für viele Einreisende.

Personen mit einem 3-G-Nachweis (genesen, getestet, geimpft), die aus Ländern mit stabiler Infektionslage - darunter zählt auch Deutschland - einreisen, müssen nicht mehr vorab die Pre-Travel-Clearance ausfüllen. Erforderlich ist eine solche Registrierung nur bei nicht erbrachtem 3-G-Nachweis, der binnen 24 Stunden nachgereicht werden muss. Somit müssen sich Personen, die den Test erst nach Einreise in Österreich durchführen, weiterhin vorab online unter https://entry.ptc.gv.at/ registrieren. Kontrolliert werden stichprobenartig weiterhin Nachweise zu geimpft, genesen oder zumindest getestet.

Somit können deutsche Staatsbürger mit einem 3-G-Nachweis ab sofort auch wieder ohne Registrierung zum Tanken, Einkaufen oder für einen Tagesausflug nach Österreich fahren.

Nachweis bei Einreise: Geimpft, Getestet oder Genesen

„Für jede Art der Einreise ist der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung Voraussetzung“, so die Vorgabe der Regierung. Die Zeugnisse müssen in deutscher oder englischer Sprache sein. Diese Regelung betreffen auch Kinder ab zehn Jahren.

Testergebnisse verlieren ihre Gültigkeit für die Einreise, wenn die Probenahme im Zeitpunkt der Einreise bei einem molekularbiologischen Test (z.B. PCR-Test) auf SARS-CoV-2 mehr als 72 Stunden oder bei einem Antigen-Test auf SARS-CoV-2 mehr als 48 Stunden zurückliegt.

Anders als in Deutschland müssen in Österreich Personen mit einer Erstimpfung teilweise keinen Test mehr durchführen, um mehr Freiheiten zu haben. Voraussetzung ist hier allerdings, dass die die Impfung 22 Tage zurückliegt, jedoch nicht länger als drei Monate. Nach der zweiten Impfung darf die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen.

„Ein Genesungszertifikat ist eine ärztliche oder behördliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch (z.B. PCR-Test) bestätigt wurde. Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf, ist einem solchen Zertifikat gleichgestellt“, heißt es auf der Webseite. Wer ohne einen 3-G-Nachweis einreist, muss innerhalb von 24 Stunden einen Test durchführen.

Was muss bei einer Durchreise beachtet werden?

Für Durchreisen ohne Zwischenstopp wird keine Einreiseregistrierung benötigt. Auch ein Test, Impf- oder Genesungsnachweis ist für die reine Durchreise nicht notwendig. Im Rahmen der Durchreise dürfen allerdings nur dringende Stopps eingelegt werden, zum Beispiel zum Tanken oder Toilettengang.

Gibt es Regelungen bei der Rückkehr nach Deutschland?

Die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wurde für fast ganz Österreich aufgehoben. Bei der Rückkehr nach Deutschland ist daher weder eine digitale Einreiseanmeldung noch ein Corona-Test erforderlich – außer bei der Heimreise nach Deutschland aus den Bundesländern Tirol und Vorarlberg (außer die Gemeinde Jungholz in Tirol sowie das Kleinwalsertal und die Gemeinde Mittelberg in Vorarlberg). Hier müssen Urlauber weiterhin die Regeln für Reiserückkehrer aus Risikogebieten beachten.

jz

Rubriklistenbild: © Barbara Gindl

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