Bayerisches Landesamt veröffentlicht Unfall-Statistik

Die Straßen in der Region werden insgesamt sicherer

Bayern - Alleine diesen April ereigneten sich auf Bayerns Straßen 30.455 Unfälle. Dennoch ist das ein Rückgang um fast 11 Prozent. Auch in unseren Landkreisen geht der Trend zu einem sichereren Straßenverkehr. 

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sank im April 2017 die Zahl der Straßenverkehrsunfälle um 10,9 Prozent. Nach vorläufigen Ergebnissen registrierte die Polizei 30 455 Unfälle (April 2016: 34.179). Bei diesen Unfällen kamen in 3 510 Fällen Personen zu Schaden – gegenüber April 2016 ein deutlicher Rückgang um 19,3 Prozent. 

Auch in unseren Landkreisen sind die Zahlen kleiner geworden. Im Landkreis Rosenheim sanken die Unfälle bei denen Personen zu Schaden kamen von 80 auf 72. In der Stadt Rosenheim und im Berchtesgadener Land halbierten sich die Zahlen sogar fast. Nur in Mühldorf am Inn stiegen die Werte auf fast das Doppelte an, von 24 auf 42 Unfälle. Spitzenreiter in unserer Region ist dabei, hinter München, Traunstein mit immer noch 62 Unfällen diesen April.

Überwiegend Blechschaden 

Überwiegend traten lediglich Sachschäden in unserem Bundesland (26.945 Unfälle) auf, und hierbei hauptsächlich Bagatellschäden (26 125 übrige Sachschadensunfälle). Es ereigneten sich 693 schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden im engeren Sinne und damit 13,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. 

Die Zahlen der Unfälle mit Sachschaden zeigen in unserer Region hingegen nur leichte Abweichungen, dafür aber in beide Richtungen. In Mühldorf am Inn, Traunstein und Rosenheim Stadt stiegen die Werte um im Schnitt zwei Unfälle an. Im Landkreis Rosenheim allgemein sanken die Sachschäden jedoch und im Berchtesgadener Land und Altötting war wieder eine Reduzierung von knapp der Hälfte zu erkennen. 

Bei den 127 sonstigen Sachschadensunfällen unter dem Einfluss berauschender Mittel lag ein Rückgang um 14,2 Prozent vor. Im Landkreis Rosenheim beispielsweise verringerten sich diese Unfälle von vier auf einen einzigen Fall. Vorkommen unfallfrei in dieser Hinsicht ist, wie auch schon im Vorjahr, das Berchtesgadener Land mit null Unfällen unter dem Einfluss berauschender Mittel.

30 Prozent weniger Tote

Mit insgesamt 4 678 Verunglückten war im April 2017 ein Rückgang um 19,2 Prozent zu verzeichnen. Die Zahl der Getöteten sank um 30,8 Prozent auf 36 Unfallopfer (April 2016: 52). 

Der Trend war auch in unseren Landkreisen fallend. Die meisten Verunglückten, nämlich 103, waren letztes Jahr in Traunstein zu finden, dieses Jahr waren es nur noch 77. Die Zahlen im Landkreis Rosenheim sind ähnlich. Nur in Mühldorf am Inn verdoppelte sich aufgrund der vermehrten Unfallzahlen auch die Verunglückten. 

Zu Tode kam glücklicherweise sowohl diesen als auch letzten April in Rosenheim Stadt, Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf niemand. In Traunstein sind jedoch zwei Unfallopfer zu beklagen. 

Es wurden 791 Verkehrsteilnehmer schwer (-11,4 Prozent) und 3 851 leicht verletzt (-20,5 Prozent). Auch in unserer Gegend gingen die Zahlen der schwer und leicht Verletzten durch die Bank weg bergab. Nur in Mühldorf stiegen die leicht-Verletzten-Zahlen stark an. 

Januar bis April

In den ersten vier Monaten des Jahres 2017 ist die Anzahl der Unfälle um 0,7 Prozent auf insgesamt 122.102 leicht gesunken. 4777 Unfälle davon spielten sich in Oberbayern ab, 276 weniger als im Jahr zuvor.

Mit 17.961 Verunglückten sind 7,7 Prozent weniger Unfallopfer als im Vorjahreszeitraum zu beklagen. In Oberbayern ging die Zahl um 440 zurück auf 6329 Verunglückte zwischen Juni und April 2017.

Die genauen Zahlen für alle Landkreise gibt es hier zum Nachlesen.

Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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