Benefizkonzert für das Mehrgenerationenhaus

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Die „Neurosenheimer“.

Rosenheim - Die Paten des Mehrgenerationenhauses, die „Neurosenheimer“, veranstalteten ein Benefizkonzert zugunsten der Weiterfinanzierung des Mehrgenerationenhauses.

Hocherfreut zeigten sich AWO-Kreisvorsitzender Herbert Weißenfels und Projektleiter Klaus Schindler über das Engagement der neuen Paten für das Mehrgenerationenhaus (MGH) Rosenheim. Vergangenen Freitag spielten die „Neurosenheimer“ in der Einrichtung an der Ebersberger Straße und verzichteten auf ihre Gage zugunsten der Weiterfinanzierung der Generationenverbindendenden Arbeit im MGH.

Mit dem Lied „Servus“ zu dem die „Alt-Rosenheimerin“ Katrin den Takt mit den Krücken angab, betraten die Musiker den Saal und gaben im Anschluss mehr als 2 Stunden lang Alles, um mit dem zahlreich erschienen Publikum „warm zu werden“. Die „Neurosenheimer“ bestehend aus der Katl, der Marita, der Katrin und dem Tobi gaben auch den Zuhörern Gelegenheit sich selbst vorzustellen – „man will ja schließlich wissen mit wem man es zu tun hat“. Als dann noch der Ehrengast auf sein Ehrenkissen gesetzt war, ging es so richtig los und ein vor Witz und Humor sprühender Abend nahm seinen Lauf.

Die mundartlichen Texte der Neurosenheimer erzählen auf humorvolle Weise von jedem bekannten Situationen („Zefünfal, wo is mei Schlüssel?“, „Bläd frogn“, „gschwandtnern“) und von Menschen in denen man sich oder Andere wiedererkennt („Durststreckn“, „Hast Du a lange Unterhosn o?“, „Ganshaut im Sonnaschein“). Bei den Einführungen zum jeweiligen nächsten Stück spielten sich die vier gekonnt den Ball zu, zeigten sich als gute Entertainer, nahmen sich selbstironisch auf den Arm und führten so die Zuhörer auf musikalische Reisen durch den Alltag in Rosenheim.

Mit immer wieder wechselnden Instrumentierungenen zeigen die „Neurosenheimer“ aber nicht nur textliche und sprachliche Kreativität, sondern auch musikalische Virtuosität. So reicht ihr stets passend zu den Musikstücken ausgewähltes Instrumentarium von Tuba, Kontrabass, Block-, Quer- Nasen- und weiteren Flöten über Gitarre, Klarinette, Waschbrett, Ukulele, Cajon und Hackbrett bis hin zum „Wackerl“ – wer wissen will was das ist, muss jedoch selbst ein Konzert der Band besuchen.

In ihren Überleitungen zwischen den Liedern nahmen die „Neurosenheimer“ immer wieder Bezug auf familiäre und andere Generations-übergreifende Netzwerke und zeigten so auch eine enge ideelle Verbundenheit zum Rosenheimer „Mehrgenerationenhaus“, ihrem „Patenkind“. Spätestens als dann bei „Kuahlei kimm“ die Tipps der als Sennerin arbeitenden Oma einer Prüfung auf Praktikabilität bei aktuellen Erziehungsproblemen unterzogen wurde, war klar: die „Neurosenheimer“ und das Mehrgenerationenhaus sind zwei Partner die zueinander passen. Die Verantwortlichen der AWO bedankten sich bei den Musikern passenderweise mit Rosen, „neuen“ wie versichert wurde.

Pressemitteilung Amtsgerichts Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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