So will Söder den ländlichen Raum stärken

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Dr. Markus Söder bei seiner Rede in Berchtesgaden.
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Berchtesgaden - Beim Finanz- und Heimatempfang in Berchtesgaden stellte der Bayerische Staatsminister Dr. Markus Söder seine Pläne vor, um den ländlichen Raum zu stärken:

Normalerweise findet der Finanz- und Heimatempfang jedes Jahr in München statt. Doch der Bayerische Staatsminister Dr. Markus Söder hat sich heuer gedacht: "München ist schön, aber Bayern ist größer" - und hat daher den Empfang nach Berchtesgaden geholt. Im Fokus seiner Ansprache standen dabei die "Herausforderungen der Zukunft". Entscheidend sei dabei die Stabilität der Währung: "Es ist wichtig, dass der Euro auch weiterhin stabil bleibt." Zudem müsse man Schulden abbauen, statt neue aufzunehmen. Schulden seien nämlich nicht nur eine Belastung für die Zukunft, sondern würden auch - aufgrund der Zinsen - die Gegenwart lähmen.

Er plädierte dafür, den Länderfinanzausgleich zu ändern: "Zehn Prozent des bayerischen Haushalts gehen an den Länderfinanzausgleich. Das hat Dimensionen erreicht, die nicht mehr tragbar sind." Wer fleißig sei und Reformen mache, der solle in Zukunft auch mehr behalten. "Leistung muss belohnt werden, und dass schaffen wir durch den Abbau der kalten Progression."

Finanz- und Heimatempfang in Berchtesgaden

Besonderes Augenmerk legte Söder in seiner Ansprache auf die Entwicklung in den ländlichen Räumen. "Eine Kernaufgabe ist es, Bayern so zu entwickeln, dass sich die ganze Region entwickelt." Dabei setze er unter anderem auf die Finanzierung der Kommunen. Aber auch der Breitband-Ausbau sei ein wichtiger Faktor: "Für die Digitalisierung wollen wir 1,5 Milliarden Euro in ganz Bayern investieren, um so schnell wie möglich auf dem Stand der Zeit zu sein." Des weiteren werde er das Regionalmarketing mit mehr Mitteln ausstatten, "um die Heimat zu stärken".

Quelle: BGland24.de

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