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Trainingslager der Eisbären Berlin in Berchtesgaden

Große Augen bei "Preißn und Kanadiern" - Begeisterung beim EVB-Nachwuchs

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Aufschauen zu den großen Eishockey-Profis: Hier mit Eisbären-Center Maxim Lapierre (blaues Trikot) und Verteidiger Constantin Braun.
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Berchtesgaden - Fünf Tage Trainingslager für die Eisbären Berlin in Berchtesgaden. Für manch einen eingefleischten Eishockey-Spieler etwas besonderes, aber auch für den Nachwuchs des EV Berchtesgaden, der sich mit den Profis messen konnte. Ein Überraschungsgast war außerdem dabei.

Es ist ein besonderer Blick, der sich Urlaubern bietet, die im Berchtesgadener Land ankommen. Diesen Blick dürfen diese Woche auch die Eisbären Berlin in Berchtesgaden genießen. Einige gerieten schwer ins Staunen. Leonhard Pföderl, der gebürtige Tölzer kommentiert das mit einem Schmunzeln: "Ich kenne das ja alles, aber die Preißn und Kanadier kriegen da große Augen."

Das Maskottchen der Eisbären Berlin vor dem Watzmann.

"Wir haben keine Berge in Berlin", lacht auch Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. Er hat die Kooperation der Eisbären Berlin mit dem Berchtesgadener Land angestoßen. Das Eishockey-Team ist nicht nur im Trainingslager zu Gast. "Als offizieller Tourismuspartner wird sich das Berchtesgadener Land in der kommenden Eishockey-Saison unter anderem via Video-Würfel bei allen Heimspielen präsentieren. Zudem gibt es Anfang 2020 eine besondere Promotionaktion bei einem Spiel in Berlin", erklärt der Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Peter Nagel. "Wir können mit dieser Kooperation unsere Sportkompetenz zeigen, nicht nur bei Ski, Bob und Rodeln. Wir sehen viele Möglichkeiten, voneinander zu profitieren. So können wir uns in einem Stadion mit 14.000 Zuschauern präsentieren, haben Zugang zu VIPs, Sponsoren und Industriepartnern."

Eisbären vor dem Watzmann

Es ist eine neue Möglichkeit des Cross-Marketings, die von den Milchwerken Berchtesgadener Land Chiemgau, der Predigtstuhlbahn und dem Wirtschaftsservice Berchtesgadener Land unterstützt wird. Eine Tatsache von der die Eisbären gerade profitieren. Neben dem täglichen Training stehen auch Teambuilding-Maßnahmen wie ein gemeinsamer Grillabend beim Windbeutelbaron, Golftraining und Radltouren auf dem Programm.

"Perfekte Zeit um zusammenzuwachsen"

"Wir finden hier für unsere Mannschaft die optimalen Trainingsbedingungen vor", zeigt sich Peter John Lee begeistert. "Nur die Eishalle könnte ein bisschen wärmer sein", meint er mit einem Augenzwinkern. Für Trainer Serge Aubin und die Spieler spielt die Temperatur nur eine untergeordnete Rolle. "Ich kenne es nicht anders", lacht Leo Pföderl, der in Bad Tölz das Eishockey spielen gelernt hat und nach mehreren Jahren bei den Thomas Sabo Ice Tigers erst seit dieser Saison im Trikot der Eisbären aufläuft.

"Es ist die perfekte Zeit für das Team, zusammenzuwachsen", ist Aubin vom Zeitpunkt des Trainingslagers überzeugt. "Ich bin sehr froh über diesen Aufenthalt in Berchtesgaden und es ist fantastisch." Sportlich hat das Team aus Sicht des Trainers noch eine lange Reise vor sich. Er ist aber auch von der Entwicklung überzeugt. Die Teilnahme an den Play Offs und im Idealfall der Meistertitel in der Deutschen Eishockey Liga ist das Ziel.

Berchtesgadener Eishockey Nachwuchs mit Profis auf dem Eis

Davon träumen die Nachwuchsspieler des EV Berchtesgaden noch. Beim Training am Mittwochabend (21.08.) durften sie aber schon einmal erleben, wie das Leben eines Eishockey-Profis so aussieht. Dann auch noch gemeinsam mit den Cracks auf dem Eis zu stehen, ließ viele ins Staunen geraten. Aber auch Peter John Lee freute sich über den zahlreichen Berchtesgadener Nachwuchs auf dem Eis: "Die Nachwuchsarbeit ist auch bei uns enorm wichtig. Das freut uns sehr. Wir könnten uns auch vorstellen in Berchtesgaden einmal ein Testspiel abzuhalten."

Zwei große Mannschaften im Berchtesgadener Eisstadion, das Spiel wäre sicher ausverkauft. Denn bereits zum offenen Training kamen gut 200 Zuschauer. Deutlich mehr Zuschauer hat Peter John Lee zu seiner aktiven Zeit bei der Düsseldorfer EG erlebt. Damals machte er auch des öfteren in Rosenheim Station, woran er sich gut erinnert:

Schlittschuhe gegen Schlitten - Johannes Lochner auf dem Eis

Ein Auftritt in der Berchtesgadener Eishalle sorgte vor allem für Lacher. Bobpilot Johannes Lochner tauschte den Schlitten gegen Schlittschuhe und bedankte sich bei Facebook dafür:

Lochner alberte vor allem mit Eishockey-Profi Florian Busch herum. Den kleinen internen Wettbewerb, wer aus zehn Metern die Latte trifft, gewann klar der Eisbär. Johannes Lochner brachte den Puck nicht einmal einen Zentimeter in die Luft. Dafür schrieben abschließend alle bereitwillig Autogramme und ließen sich mit dem Nachwuchs fotografieren.

cz

Quelle: BGland24.de

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