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Skifahren wird teurer

Bis zu 19,5 Prozent – Berchtesgadener Skigebiete mit teils deutlichen Preisanpassungen

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Jennerbahn-Chef Thomas Hettegger hat die Preise für Tageskarten um 19,5 Prozent erhöht. Eine Folge von Inflation und Energiekrise.

Wegen Inflation und stark gestiegener Energiepreise erhöhen die Skigebiete im Berchtesgadener Land die Preise. Am Jenner am Königssee wird die Tageskarte für Erwachsene 19 Prozent teurer als im vergangenen Jahr. Die kleinen Skigebiete wie Götschen und Hochschwarzeck erhöhen die Preise für Tagestickets nur um rund zehn Prozent.

Berchtesgadener Land – „Wir haben versucht, die Preise moderat anzupassen“, sagt Christian Riehl vom Hochschwarzeck im Bergsteigerdorf Ramsau am Telefon. Dass eine Preisanpassung für die anstehende Saison unausweichlich war, sei klar gewesen, sagt er: Energie- und Spritkosten haben sich in den vergangenen Monaten deutlich verteuert. Das Familienskigebiet auf über 1000 Metern, das auf vier Kilometern Piste allein auf Naturschnee setzt, wolle bezahlbar bleiben, sagt Riehl, fügt aber auch an: „Um alle zusätzlichen Kosten zu decken, hätten wir die Preise um 20 Prozent erhöhen müssen.“ 

Eine ähnliche Preisgestaltung wie am Hochschwarzeck gilt auch am Götschen in Bischofswiesen. Für die Tageskarte verlangt man dort nun 29 Euro. Im vergangenen Jahr waren es noch 26 Euro. Jugendliche fahren für 22 Euro (2021: 19,50 Euro).

Deutlich teurer wird es am Jenner. Kostete dort die Tageskarte im vergangenen Jahr noch 41 Euro, sind es in dieser Saison 49 Euro. Bereits im Vorfeld hatte auch Jennerbahn-Chef Thomas Hettegger die Anpassung mit den enorm gestiegenen Kosten begründet. Der Betrieb der Jennerbahnen ist auf Energie angewiesen. Vor allem die Kunstschneebeschneiung benötigt viel Strom. 2,36 Millionen Kilowattstunden waren es im vergangenen Jahr. 400.000 Euro Stromkosten kamen in den kalten Monaten zusammen. Die Kosten haben sich am Schönauer Hausberg aber vervielfacht. Bis zu 80.000 Liter Diesel benötigen allein die Pistenraupen. Der Preis für die Jahreskarte ist fast konstant geblieben: Für 450 Euro kann man ganzjährig auf den Jenner fahren (2021: 449 Euro). Die Wintersaisonkarte wurde um zehn auf 350 Euro angehoben. Neu ist eine Regelung für Gäste, die mit dem Auto anreisen. Das Parken für Skifahrer ist am Großparkplatz Königssee außerhalb der bayerischen Ferien kostenlos, in den Ferien übernimmt die Jennerbahn beim Kauf eines Tickets die Parkgebühr. Bislang keine Preise veröffentlicht hat das Skigebiet Rossfeld in Berchtesgaden, das nach eigener Aussage „schneesicherste Familienskigebiet“, gelegen auf 1600 Metern.  

Die Skigebiete, heißt es auf den Webseiten, wollen kurz vor den Weihnachtsferien Mitte Dezember die Wintersaison eröffnen.

kp

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