Der Plastiktüten-Fehler des "Rockefellers"

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Bergen/Los Angeles - Bringt ein dümmlicher Fehler den Bergener Christian G. lebenslang in Haft? Der als "Rockefeller" bekannte Hochstapler muss sich derzeit wegen Mordes vor Gericht verantworten.

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Wie die Bayernwelle SüdOst berichtet, rechnen Beobachter zum Auftakt des Prozesses gegen den Bergener Christian G. in Los Angeles mit einem Verhandlungsmarathon. Der als Clark Rockefeller bekannte Hochstapler muss sich in den USA wegen Mordes verantworten. Dem 52-Jährigen wird vorgeworfen, in den 80er Jahren den Sohn seiner Vermieterin umgebracht zu haben. Auch die Frau des Opfers ist seitdem spurlos verschwunden.

Der 52-Jährige beteuert seine Unschuld, sein Verteidiger wird wohl die verschollene Ehefrau des Opfers als Täterin darstellen. Ermittler gehen allerdings davon aus, dass sie ebenfalls - wie ihr Mann - nicht mehr am Leben ist.

Laut bild.de könnte ein dümmlicher Fehler G. eine lebenslange Haft einbringen. Wie die Staatsanwaltschaft preis gab, trägt die in San Marino ausgebaggerte Plastiktüte mit dem Schädel des Opfers das Wappen jener Universität, an der G. vor dem Mord studierte.

Christian G. war vor 35 Jahren als Austauschschüler in die USA gekommen. Schon bald schlug er sich mit kleinen Betrügereien als angeblicher Rockefeller-Erbe durch die USA und schaffte es bis in die höchsten Kreise.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

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