Oliver Kahn ist doch kein Raser

Bergen/Traunstein - Schon 2009 blitzte die Polizei den ehemaligen Nationalspieler Oliver Kahn auf der A8. Erst jetzt gibt es in diesem Fall endlich ein abschließendes Urteil:

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Der 21. Oktober 2009 war kein guter Tag für Oliver Kahn. Auf der A8 bei Bergen geriet der ehemalige Nationalspieler in eine Radarkontrolle, die ein erschreckendes Ergebnis hervorbrachte: Mit beinahe 158 km/h soll Kahn unterwegsgewesen sein - trotz einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf lediglich 80 km/h.

In einer mündlichen Verhandlung wurde im März 2011 festgestellt, dass eventuell Messfehler vorlagen. Kahn wurde daher nicht verurteilt. Nachdem die Staatsanwaltschaft gegen das Urteil vorging, dauerte es allerdings bis jetzt, bevor das Urteil bestätigt wurde. Ein weiteres Gutachten kam letztlich ebenfalls zu dem Schluss, dass die Geschwindigkeitsmessung "gerichtlich nicht verwertbar" sei.

Erstaunlich ist jedoch die Argumentation, mit der dieses Urteil zustande kam. Laut Gutachtern war ein "vorauseilender Lichtreflex" für die falsche Messung verantwortlich. Lesen Sie hier mehr dazu.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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