Fall Pascal K.: Droht jetzt die Todesstrafe?

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Pascal K. soll seine Stieftochter Charlie Brame (Rechts im Bild) vergewaltigt und getötet haben. Jetzt droht ihm die Todesstrafe.
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Bernau/Orlando - Seit November 2014 sitzt Pascal K. aus Bernau in Untersuchungshaft - er soll seine Stieftochter vergewaltigt und getötet haben. Droht jetzt sogar die Todesstrafe?

Wie die BILD-Zeitung berichtet, ermittelte die Staatsanwaltschaft in Orlando bisher nur wegen sexuellen Missbrauchs gegen den 19-jährigen Bernauer, der seine dreijährige Stieftochter Charlie vergewaltigt und umgebracht haben soll. Nun soll er auch wegen Mordes angeklagt werden - darauf steht die Todesstrafe. Allerdings seien die Autopsie-Berichte noch nicht vollständig. Dennoch wiegen die Vorwürfe gegen den Bernauer schwer.

Bereits Ende 2014 berichtete chiemgau24.de über den Fall des 19-Jährigen: Freunde und Verwandte von Pascal waren von seiner Unschuld überzeugt. Das alles wird ihm allerdings nicht viel nützen, wenn er ab 29. Juni wegen Vergewaltigung in Orlando vor Gericht steht.

Weiter berichtet die BILD, dass es neue Details von Seiten der Mutter der dreijährigen Charlie gebe. So sagte die 30-jährige Emma P., dass die furchtbare Geschichte mit einem Notruf ihrerseits begonnen habe: „Mein Mann hat mich gerade angerufen. Ich bin gerade von der Arbeit nach Hause gekommen, weil er mir sagte, dass irgendetwas mit ihr nicht stimmt.“ Laut dem Nachrichtenportal „News 13“, soll sie in einem Polizeiinterview zu Protokoll gegeben haben, dass Pascal K. gleich nach dem Unfall „ausgeflippt“ sei, weil er meinte, er müsse ins Gefängnis. Außerdem habe er zu ihr gesagt: „I hurt your daughter. I'm going to jail.“ (Ich habe deine Tochter verletzt. Ich gehe ins Gefängnis)

Das Mädchen wurde nach dem Vorfall sofort ins Krankenhaus gebracht, wo es kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag. Ein endgültiges Obduktions-Ergebnis liegt bislang noch nicht vor. Ein Offizieller der Staatsanwaltschaft gab allerdings gegenüber dem Nachrichtenportal „News 13“ bereits an, dass sich die Anklagepunkte gegen Pascal K. sehr wahrscheinlich noch erweitern werden.

Pascal K. geriet schnell ins Visier der Ermittler, weil er am Abend des Notrufs allein mit seiner Stieftochter zu Hause war. Er selbst bestreitet den Vorwurf aber und behauptet, das Kind sei aus dem Bett gefallen und habe sich dabei schwer verletzt.

Im Januar hat Emma P. die Scheidung eingereicht. Die Organe ihrer Tochter spendete sie, um anderen Kindern zu helfen.

Quelle: rosenheim24.de

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