Das bleibt von der Landesgartenschau 2010

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Die Nicklwiese. Links vor der LGS 2010, Rechts nach der LGS2010

Rosenheim - Leben, Wohnen und Stadterlebnis haben sich in Rosenheim durch die Landesgartenschau 2010 nachhaltig verändert. Doch was ist geblieben, von den Entwicklungen durch die LGS?

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„Die erfolgreiche Landesgartenschau hat unserer Stadt unglaubliche Entwicklungsimpulse gegeben und wird sich langfristig positiv für unsere Bürger auswirken“, sagte Baudezernent Helmut Cybulska bei einem Ortstermin auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau im Mangfallpark Nord und Süd. „Wir haben eine sanierte Altstadt Ost, hochwertige neue Wohnviertel, und wir haben durch die Verbindung der Altstadt mit den Flussufern von Mangfall und Inn neuen Erholungsraum geschaffen.“ Auch kulturell wird Rosenheim noch lange von der Landesgartenschau profitieren. „Wir haben vor, das Rosenheim Sommerfestival im Mangfallpark Süd 2011 und 2012 zu veranstalten“, berichtete der Leiter des Stadtmarketings Christian Ehinger. „Zum Stadtjubiläum im Jahr 2014 werden unsere Bürger eine großartige Feier erleben.“

Wohnen in Rosenheim

Im Umfeld der Landesgartenschau sind in Rosenheim hochwertige Wohnungen und Gewerbeeinheiten entstanden. Im Einzelnen sind es:

  • 84 Wohnungen an der Innterrasse 
  • 57 Wohnungen und 18 Gewerbeeinheiten an der Sonnenstraße
  • 15 Wohnungen am Hermann Gröber Weg
  • 22 Wohnungen und 2 Gewerbeeinheiten am Binderweg.

Das gesamte Altstadtviertel Ost präsentiert sich nach der Landesgartenschau saniert und ist mit einem einzigartigen Flair zum Treffpunkt der Rosenheimer geworden. Seit der Aufnahme ins Bund- Länder-Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt wurden rund 27 Millionen Euro investiert. Teile davon wurden durch das Programm Soziale Stadt gefördert.

Die Schaffung von neuem Wohnraum ist damit noch nicht beendet. Am Mühlbachbogen, einem ehemaligen Industrieareal, entsteht nach der Landesgartenschau eine Wohnanlage mit Gewerbeeinheiten. „Durch die Freilegung des Mühlbachs und die Gestaltung als Stadtbach haben wir eine attraktive Grünverbindung zwischen Altstadt und Park geschaffen“, so Cybulska. „Für das künftige Wohngebiet ist das eine hochwertige Außenraumgestaltung.“

Naherholung in Rosenheim

Nachhaltig positiv beeinflusst hat die Landesgartenschau die Naherholung für die Bürger. Die Ufer von Inn, Mangfall, Hammerbach und Mühlbach mit einer Bach- und Flussuferlänge von rund 5 Kilometern wurden mit Stegen und Brücken verbunden. Rund 2,9 Millionen Euro wurden dafür investiert.

Das Altstadtviertel Ost profitierte von der Landesgartenschau nicht nur in städtebaulicher Hinsicht. Die neu geschaffenen Grünachsen zwischen Altstadt- Ost und Inn prägen das Gebiet jetzt neu. Die Bewohner der Innenstadt werden mit Fußwegen aus der östlichen Altstadt zum Inn geführt.

Die Nickelwiese umgebaut für die LGS 2010

Früher hatte die Stadt Rosenheim wegen des geringen Flächenangebots eine dichte Siedlungsstruktur mit wenig Grün in der Innenstadt. Durch die Landesgartenschau bekam der Riedergarten ein neues Gesicht. Mit der Gestaltung der flussbegleitenden Flächen an Inn und Mangfall wurde ein geschlossener Grüngürtel im Südosten und Osten der Stadt umgesetzt. An Mangfall und Inn entstanden neue Parklandschaften, die den Bürgern Spiel, Spaß und Kunstgenuss ermöglichen. „Der Mangfallpark mit Spielplätzen und weitläufigen Wiesenflächen ist ein Tummelplatz für Familien für Picknick oder Ballspiele“, so Werner Oeckler, Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH. „An Inn und Mangfall gibt es aber auch Ruheoasen. Die Wege durch den Park laden um Entdecken, Flanieren und Erholen ein.“

Kulturgenuss am Fluss in Rosenheim

Der neu geschaffene Erholungsraum mit Wiesen am Fluss wird das Profil von Rosenheim als „Stadt am Fluss“ schärfen. Die Landesgartenschau zeigte auf, dass dieser Raum geradezu prädestiniert ist für Kulturevents. Eine Bühne mitten im Grünen, nah am Fluss, und Zuschauer, die auf Picknickdecken oder mitgebrachten Stühlen auf dem Inndamm einem Konzert lauschen, sorgen für ein einzigartiges Festival-Ambiente. „Für unser 1. Rosenheim Sommerfestival ist der Mangfallpark Süd die ideale Konzertarena“, sagte Eventmanagerin Alexandra Birklein. „Die Rosenheimer können sich 2011 auf hochkarätigen Kulturgenuss freuen, mit Klassik und Rock, Pop und Schlager.“ Das 1. Rosenheim Sommerfestival vom 16. bis zum 24. Juli wird der Stadt das Sommermärchen der Landesgartenschau zurückbringen. Stars wie Christina Stürmer, Stefan Dettl, Matthias Kellner oder das Nockalm-Quintett bieten für alle Generationen eine vielfältige Auswahl. Den richtigen Auftakt dazu bietet „Feiern mit Antenne Bayern“ am ersten Tag des Sommerfestivals. Dazwischen sorgen Veranstaltungen eine Wasserski-Show oder ein Drachenbootrennen für Familienspaß. Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.rosenheim-sommerfestival.de.

Raab

Quelle: rosenheim24.de

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