Segel-Drama: Keine Spur von vermisstem Bayer

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Amberg - Drama in der Karibik: Die herrenlose Yacht eines 57-jährigen Seglers aus Bayern ist am Sonntag zwischen Martinique und St. Lucia gefunden worden. Bislang fehlt jede Spur von dem Vermissten.

Der 57-jährige Amberger ist am vergangenen Wochenende in der Nähe von Martinique verschwunden, sein Boot wurde nach Angaben von Angehörigen verlassen aufgefunden. Die hiesige Polizei habe bislang aber keinerlei Informationen über den Fall, berichtete ein Sprecher des Regensburger Polizeipräsidiums am Dienstag.

Laut der Zeitung “Der neue Tag“ (Dienstag) handelt es sich um einen Segel-Profi, der im Sommer 2008 zu einer Weltumrundung aufgebrochen war. Der 57-Jährige hatte den Angaben zufolge früher nebenberuflich eine Segel- und Motorbootschule. Nun wollte er binnen acht Jahren allein um die Erde segeln. Auf der Internetseite balu-auf-reisen.de berichtete der Oberpfälzer regelmäßig über seine Erlebnisse auf der zehn Meter langen Jacht “Balu“.

Demnach ist er vor zweieinhalb Jahren in Nürnberg gestartet und dann zunächst über die Donau Richtung Schwarzes Meer gefahren. Am vergangenen Samstag schrieb der Amberger zuletzt im Internet - Thema war eine Beinahe-Kollision mit einem Frachter. Seit dem Verschwinden des Bayern berichtet nun sein Bruder auf der Seite über die bislang vergebliche Suche der Einsatzkräfte.

Die “Balu“ sei mit gesetzten Segeln treibend im Meer gefunden worden; der Hilfsmotor des Seglers sei defekt gewesen; mittlerweile ermittle auf Martinique die Polizei. “Es gibt nichts was wir tun können, außer hoffen, dass ihn ein anderes Schiff aufgenommen hat oder er nahe genug am Ufer war, um es schwimmend zu erreichen“, schrieb der Bruder in einem Beitrag.

dpa

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