Schule geräumt

Brand in Gymnasium - 1300 Schüler müssen raus

Landshut - Der heimliche Traum fast eines jeden Schülers: Die Schule brennt, der Unterricht fällt aus. Für die Buben und Mädchen eines Gymnasiums in Landshut wurde er am Mittwoch kurz wahr - wenn auch nur kurz.

Große Aufregung am Hans-Leinberger-Gymnasium in Landshut: Kaum hat der Unterricht begonnen, schrillt der Feueralarm, die 1300 Schüler müssen aus dem Gebäude. In einem Putzraum war am Mittwoch kurz nach 08.00 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte rückten in großer Stärke an, konnten den Brand zum Glück schnell löschen. Die Abwechslung für die Schüler war aber nur von kurzer Dauer: Gut eine Stunde nach der Alarmmeldung mussten sie schon wieder büffeln.

„Wir haben regelmäßig Alarmübungen. Dieses Mal wurde es ernst, aber die verantwortlichen Lehrer und die Schüler haben es vorbildlich gemeistert“, sagte Schulleiter Peter Renoth. Panik habe es nicht gegeben. Innerhalb weniger Minuten war das Gebäude geräumt, das Kollegium und die Schüler hatten sich auf dem Sportplatz versammelt. Ein rasches Durchzählen ergab, dass niemand fehlte.

„Dann sind die Feuerwehrleute nochmals mit Atemschutzgeräten durch jeden Raum gegangen“, erläuterte Renoth. Die glückliche Bilanz: Niemand wurde verletzt und die Schäden am Gebäude sind überschaubar. Warum das Feuer in dem Putzraum ausbrach, war noch unklar.

Bereits eine Stunde nach der Alarmmeldung hatte die Feuerwehr das Gebäude wieder freigegeben. Die Räume wurden durchgelüftet und die Schüler mussten wieder in den Unterricht. „Einige haben sich sicherlich gefreut, mal kurz rausgekommen zu sein“, sagte Schulleiter Renoth. Er sei aber vor allem stolz auf sein Kollegium und die Schüler, dass alles reibungslos verlief.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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