Salinstraße: Brandstifter verurteilt!

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Rosenheim - Ein 22-Jähriger, der im Februar in der Salinstraße Feuer gelegt haben soll, stand gestern vor Gericht. Wie das Urteil ausfiel:

Ein 22-jähriger Bruckmühler ist am Dienstag zu drei Jahren Haft und Unterbringung in einer Psychiatrie für Brandstifter verurteilt worden. Er stand wegen schwerer Brandstiftung und vorsätzlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Traunstein.

Der vorsitzende Richter sah es als erwiesen an, dass der junge Mann im Februar dieses Jahres im Keller eines dreistöckigen Wohnblocks in der Rosenheimer Salinstraße ein Feuer gelegt hatte. Der 22-Jährige räumte die Tat ein, warum konnte er jedoch nicht sagen.

Am Dienstag schilderte der Angeklagte dem Gericht, wie er am Tag der Tag vormittags Cannabis geraucht und abends Alkohol getrunken hatte. In der Nacht sei er dann in die Salinstraße gegangen, weil er gehofft hatte - der Täter kannte in dem Haus einige Frauen offenbar flüchtig - dort übernachten zu können. Auf sein Klingeln hätte jedoch niemand reagiert. Anschließend drang der Mann über ein Kellerfenster in das Haus ein und legte anschließend den Brand, bei dem insgesamt 36 Mennschen in großer Gefahr schwebten.

Ein Sachverständiger schätzte die Wiederholungsgefahr als hoch ein, deshalb die Entscheidung auf Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung. Wie berichtet erlitten bei dem Brand im Februar neun Personen eine Rauchvergiftung, darunter auch ein Baby.

Einen ausführlichen Bericht zum Urteil lesen Sie auf ovb-online.de.

Quelle: Radio Charivari / red

Quelle: rosenheim24.de

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