Auto beim Reischenharter See gefunden:

A93: Geisterfahrt von Wörgl bis Brannenburg

Raubling - Nach einer Geisterfahrt über fast 40 Kilometer baute ein Österreicher auf der A93 einen Unfall und haute ab. Danach wollte er sein Auto am Reischenharter See verstecken...

Der Presseaufruf der Verkehrspolizei Rosenheim am Sonntag, in dem Zeugen einer Geisterfahrt und einer Verkehrsunfallflucht gesucht wurden, war erfolgreich. In den frühen Stunden des Sonntages war gleichzeitig ein Geisterfahrer und eine Verkehrsunfallflucht auf der Inntalautobahn mitgeteilt worden.

Durch die Mitteilung eines Zeugen konnte am Nachmittag der flüchtige Pkw in der Nähe des Reischenharter Sees aufgefunden werden. Es handelte sich um ein österreichisches Fahrzeug, dessen 43-jähriger Besitzer aus dem nahen Grenzgebiet stammt. Bei den Ermittlungen stellte sich relativ schnell heraus, dass der Unfallflüchtige auch der Geisterfahrer war. Dieser war wohl bereits in Wörgl falsch auf die Autobahn aufgefahren und dann auf Höhe der Anschlussstelle Brannenburg in eine Baustellenabsicherung gefahren.

Danach hat der Fahrer versucht das beschädigte Fahrzeug in der Nähe zu verstecken. Ob bei dem Vorfall Alkohol im Spiel war, konnte nicht mehr festgestellt werden, da sich der Unfallverursacher nach Österreich abgesetzt hatte. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis, da er wegen eines Führerscheinentzuges in Deutschland kein Fahrzeug hätte führen dürfen.

Pressemeldung VPI Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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