A93: Ärger für Unfallfahrer

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Brannenburg - Der Lkw-Fahrer, der die A93 in ein Schlacht(abfall)feld verwandelt hat, bekommt nun Ärger. Er hatte der Polizei nämlich eine falsche Story aufgetischt:

Schlechte Nachrichten gibt es für den 33-jährigen Tschechen, der am vergangenen Mittwoch die A93 in ein „Schlacht(abfall)feld“ verwandelt hatte. Wie die Polizei jetzt mitteilte, hat sich ein aufmerksamer Lkw-Fahrer bei der Polizei als Zeuge gemeldet und einen völlig anderen Unfallhergang geschildert.

Lesen Sie dazu auch:

Schlachtabfälle auf der Inntalautobahn

Tierischer Abfall blockiert die Autobahn

Demnach bemerkte der Tscheche wohl das auf Höhe der Anschlussstelle Brannenburg beginnende Stauende zu spät und leitete daher eine Vollbremsung ein. Der vor ihm fahrende Schwertransportlenker hatte die Situation im Rückspiegel beobachtet und daher gerade noch nach rechts auf den Beschleunigungsstreifen ausweichen können. Hätte dieser Fahrer nicht so gut und schnell reagiert, wäre es wohl zu einem schweren Auffahrunfall gekommen.

Schlachtabfälle auf der Autobahn verloren

Die Version des Unfallfahrers, dass ein unbekannter Sattelzug rücksichtslos auf die Autobahn eingefahren und damit den Crash, bei dem sich viele Tonnen Schlachtabfälle auf der Straße verteilten, einen fürchterlichen Gestank verursachten und den Verkehr über Stunden erheblich behinderten, quasi ausgelöst hätte, ist damit haltlos. Diese Geschichte sei vom Tschechen nur erfunden worden, so die Polizei. Gegen den Mann wurde mittlerweile ein Strafverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat eingeleitet.

mw/ red rosenheim24 / VPI Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © jre

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser