Verdacht auf Wolf im Inntal ist bestätigt!

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Brannenburg - Die genetischen Analysen belegen: Die Rothirschkuh, die vor wenigen Tagen im Inntal gerissen wurde, ist einem Wolf zum Opfer gefallen.

Die ersten Ergebnisse einer vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) in Auftrag gegebenen genetischen Analyse haben den Anfangsverdacht bestätigt, dass die Rothirschkuh im Landkreis Rosenheim durch einen Wolf gerissen wurde. Demnach stammt das Tier aus einer Population in den Südwestalpen. Die Ergebnisse einer in Auftrag gegebenen Vergleichsprobe und die Auswertungen des Geschlechtes sowie die genaue Abstammung des Tieres werden im Laufe der kommenden Woche erwartet.

Die Behörden, Interessengruppen und Nutztierhalterverbände vor Ort wurden bereits durch das LfU über die Ergebnisse der genetischen Analyse informiert. Derzeit befinden sich die meisten Nutztiere noch im Stall oder auf den Talweiden in der Nähe der Betriebe. Almhaltung in Freiweide findet zum jetzigen Zeitpunkt witterungsbedingt noch nicht statt.

Das Hauptaugenmerk von Herdenschutzmaßnahmen sollte aktuell auf einer guten Einzäunung liegen, vor allem bei kleineren Nutztieren wie Schafen und Ziegen. Alternativ ist auch die nächtliche Einstallung in einem allseitig geschlossenen Stall als sicherste Maßnahme des Herdenschutzes zu empfehlen.

Pressemitteilung Landesamt für Umweltschutz

Quelle: rosenheim24.de

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