Brauchtum, Handwerk & Tracht

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Rosenheim – Der Lokschuppen gehört zu den zehn Besten seiner Art in ganz Deutschland. In den vergangenen zehn Jahren hat sich darin die Ausstellung „Brauchtum-Handwerk-Tracht“ zu einem bewährten Thema gemacht.

Alle zwei Jahre wurde bislang an zwei Tagen das Interesse von rund 4000 Besuchern verzeichnet. Dieser wiederkehrende und erfolgreiche Zuspruch ist eine Anerkennung für unverfälschtes Brauchtum und traditionelles Handwerk.

Zweiter Bürgermeister Anton Heindl von der Stadt Rosenheim dankte in seiner Begrüßung allen Kräften, die zum guten Gelingen der Ausstellung beitrugen und ihm zufolge den wahren Hütern des Kulturgutes. Sein ganz besonderer Dank galt Projektleiter Walter Weinzierl sowie den Hauptsponsoren, der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, der Flötzinger Brauerei und dem Bezirk Oberbayern.

„Brauchtum-Handwerk-Tracht“

„Vor zehn Jahren waren noch Viele skeptisch, dass sich mit Traditionellem der Lokschuppen füllen lässt, heute sind Viele dankbar, dass sich 58 ausgewählte und vorwiegend aus Südostoberbayern stammende Aussteller so schön präsentieren“, so Bürgermeister Heindl. Mit einem Blumenstrauß bedankte er sich bei Anneliese Weinzierl, die nicht nur ihrem Mann bei der gesamten Planung und Vorbereitung zur Seite stand, sondern auch die lebendige Handarbeitsecke organisierte.

Gauvorstand Walter Weinzierl Otto Dufter vom Bayerischen Trachtenverband das Echte und Erfrischende der Ausstellung. „Aufgrund der Größe des Lokschuppens können –wie beim Herbstfest- nur ausgewählte Aussteller zum Zuge kommen, aber das ist gut so, denn die ausgesuchten Betriebe und Anbieter garantieren Echtes, Unverfälschtes und Altbewährtes zur Weitergabe an die Jugend“, sagte Weinzierl, der sich noch bei Elisabeth Scheueregger vom Lokschuppen für die gute Zusammenarbeit mit einem Präsent bedankte. „Ohne das Ehrenamt könnten wir eine solche Veranstaltung und draußen in den Vereinen die Traditionspflege nicht aufrecht erhalten“ – mit diesen Worten wies Weinzierl noch auf die passende Bewirtung in der Gewürzhalle sowie würdige im Beisein von Landesvorsitzendem auf die musikalische Gestaltung von Gruppen aus den Gauverbänden „Gauverband I“, „Bayerischer Inngau“ und „Chiemgau-Alpenverband“ hin.

Zwei Tage lang war dann der Lokschuppen Treffpunkt, um sich bei Handwerkern der seltenen Art (z. B. Wagner, Seiler, Handweber, Hutmacher, Hirschhornschnitzer, Schuhmacher) sowie bei den Herstellern und Verkäufern von Trachtenstücken aus erster Hand informieren zu lassen. Bestandteil des Angebotes war auch das Erlernen oder Auffrischen von Grundlagen des Volkstanzes durch den Bayerischen Inngau-Trachtenverband.

Quelle: rosenheim24.de

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