Stadt vor dem Oberlandesgericht verklagt

Rosenheim muss einer Braut Schmerzensgeld zahlen

München/Rosenheim - Eine 34-Jährige hat vor Gericht ein Schmerzensgeld von der Stadt Rosenheim erstritten. Es ging um einen Unfall vor ihrer Hochzeit im April 2014.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, war die Frau auf dem Weg zu einem Brautmodengeschäft, als sie nahe der Ladentüre in einen großen Spalt trat und auf die Straße stürzte. 

Sie zog sich Prellungen, Verstauchungen und Abschürfungen an Beinen, Händen und Armen zu! Die Hochzeit konnte jedoch stattfinden. 

Nachdem das Landgericht Traunstein ihre Klage abgewiesen hatte, befand das Oberlandesgericht in München, dass der Frau doch ein Schmerzensgeld zusteht. Die Stadt habe nämlich die Verkehrssicherungspflicht verletzt. 

Die Klägerin darf sich nun über immerhin 1250 Euro freuen. 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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