Zwischen Kiefersfelden bis Höhe Rohrdorf

Brutaler Mord in Söll: Polizei sucht Grünstreifen an A93 ab

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Söll/Kiefersfelden/Rohrdorf - Am 6. November wurde bei Söll in Tirol ein junger Mann aus Ottobrunn brutal ermordet. Nun sucht die Polizei den Grünstreifen an der Autobahn zwischen Grenze und Rohrdorf nach möglichen Beweisstücken ab.

Es war ein dubioser Mordfall, der die Polizei Anfang November vor ein scheinbar unlösbares Rätsel stellte: Ein junger Mann aus Ottobrunn (Kreis München) wurde auf einem Parkplatz an der Eiberg-Bundesstraße in der Nähe vom österreichischen Söll mit mehreren Schüssen ermordet.

Polizei sucht Grünstreifen an Autobahn ab

Bereits einige Tage nach Fund der Leiche nahm die bayerische Polizei am 11. November ein dringend tatverdächtiger Mann in München festgenommen und nach Österreich ausgeliefert

Wie Jürgen Thalmeier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, auf Nachfrage von rosenheim24.de bestätigte, suchen Polizeibeamte derzeit (Stand: Dienstag 11.30 Uhr) den Grünstreifen an der Autobahn zwischen Grenze (Kufstein/Kiefersfelden) und Rohrdorf ab. Wie Thalmeier mitteilt, suchen die Beamten mit Hilfe von Stecken nach Gegenständen, die der Tatverdächtige auf seiner Fahrt nach München aus dem Auto geworfen haben könnte.

Die bisherigen Erkenntnisse

Ein Lkw-Fahrer hatte den 31-Jährigen am 7. November direkt hinter der Leitplanke des Parkplatzes entdeckt, in der Nähe der Eibergklamm, die an der Stelle etwa 150 Meter tief ist. Die Ermittler zogen bald die Möglichkeit in Betracht, dass der Täter versucht hatte, die Leiche in die Schlucht zu werfen. „Das ist bisher allerdings nur eine Vermutung“, erklärte Pupp.

Nach Aussagen des Ermittlers war das Opfer auf brutale Weise und mit mehreren Schüssen getötet worden, die Spuren hinterließen offenbar das Bild einer regelrechten Hinrichtung.

Mord in Söll: Das wusste man bislang über Täter und Opfer

Bald war bekannt, dass es sich bei dem Opfer um einen 31 Jahre alten Griechen handelte, bereits wenige Tage später konnte im Großraum München ein Tatverdächtiger festgenommen werden, der nach Aussagen der Polizei 28 Jahre alt ist und ebenfalls griechische Wurzeln hat.

Seitdem drangen kaum Informationen über Hintergründe und Motive der Tat an die Öffentlichkeit - höchstwahrscheinlich halten sich die zuständigen Beamten in Tirol aus ermittlungstaktischen Gründen zurück.

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mh

Quelle: rosenheim24.de

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