Bub 100 Mal missbraucht: Handballtrainer gesteht

München - Mit einem Geständnis hat in München der Prozess gegen einen Handballtrainer wegen sexuellen Missbrauchs an einem Kind begonnen.

Der 26-Jährige gab am Dienstag vor dem Landgericht zu, sich mehrfach an dem unter 14-jährigen Buben vergangen zu haben. Es tue ihm sehr leid, ließ der Student aus einem Brief an das Opfer verlesen. Er wisse, dass er eine Therapie benötige.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, das Kind zwischen 2004 und 2006 rund 100 Mal sexuell missbraucht zu haben. Der mit der Familie des Buben befreundete Student hatte als Trainer einer Handballmannschaft sowie als Tennis- und Nachhilfelehrer regelmäßig Kontakt mit dem Opfer. Das Gericht stellte nach dem Geständnis eine maximal dreijährige Haftstrafe in Aussicht. Das Urteil sollte noch am Dienstag gesprochen werden.

dpa

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