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Bürgerversammlung mit OB Bauer in Fürstätt

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OB Bauer im Gespräch mit den Bürgern
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Rosenheim - Bürger des Stadtgebiets Mitte Süd-West trafen sich am Mittwochabend mit Oberbürgermeisterin Bauer im Pfarrheim St. Quirinus in Fürstätt. Was den Bürgern auf dem Herzen lag:

Wo der Schuh bei den Bürgern drückt. Das versuchte am Mittwoch Abend im Pfarrheim St. Quirinus Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer herauszufinden. Sie hatte zusammen mit Angestellten der Stadt zur Bürgerversammlung im Bereich Rosenheim Mitte Süd-West eingeladen. Die ortsansässigen Bürger waren dann auch zahlreich erschienen. Als Vertreter der Stadtwerke war Dr. Götz Brühl anwesend, vom Tiefbauamt Hans-Joachim Stein und für Fragen rund um die Ordnung zeichnete sich Herr Hoch verantwortlich.

Zum Auftakt der Veranstaltung betrachtete die Oberbürgermeisterin rückblickend nocheinmal die Bilanz des vergangenen Hochwassers. "Es wurden bis heute vier Millionen Euro an Soforthilfe für Private ausgezahlt und darüber hinaus 680.000 Euro an Sofortmaßnahmen für Betriebe" so Gabriele Bauer. Man sei froh in einem Jahr der "Hochs und Tiefs" den Menschen so gut geholfen zu haben.  Es wurden die aktuellen Baumaßnahmen in Kolbermoor angeführt, die bis Pfingsten 2014 definitiv abgeschlossen werden sollen. Diese Maßnahmen würden dann wieder für ein 100-jähriges Hochwasser ausreichend Schutz bieten. Auch zum Rückhaltebecken Feldolling standen die Vertreter Rede und Antwort. So soll diese Baumaßnahme bis 2021 fertig werden. Die Kosten belaufen sich dabei auf 55 Millionen Euro bei einer Bauzeit von 5 Jahren. Das Rückhaltebecken soll 6,6 Millionen Kubikmeter Wasser uffangen können, bei einem erneuten Hochwasser würde das einem Wasserstand von 30 - 40 cm weniger an derr Spitze entsprechen.

Nach einer kurzen Haushaltspräsentation ging die Oberbürgermeisterin näher auf das Stadtentwicklungskonzept 2025 ein. Besonderes Augenmerk legte Gabriele Bauer dabei auf den Aspekt der Wohnraumgewinnung. Rosenheim brauche in Zukunft wieder bezahlbaren Wohnraum für einheimische und Migrantenfamilien gleichermaßen. Notfalls müsse es einen Kompromiss zwischen Bedarf und Komfort geben; eine Verdichtung und somit das ein oder andere Stockwerk müsse dann auch zwangsläufig entstehen. Darüber hinaus wurden auch die Planungen im Bereich Bahnhof Nord / Süd angesprochen, es solle zusätzlich ein neues Ärztehaus, ein Gebäude der IHK und ein Nahversorger entstehen.

Aus verkehrtechnischer Sicht lägen die Bauarbeiten der Westtangente voll im Zeitplan so Bauer. Ein weiterer Aspekt sei die Generalsanierung der Mangfallstraße. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h mitsamt "geschwindigkeitsregulierenden Maßnahmen" sei hier geplant. Im Zuge der Bauarbeiten sollen dann auch Fernwärmeanschlüsse zu den Wohnhäusern gelegt werden. Eine separate Informationsveranstaltung folge.

Von Seiten der Bürger wurden unterschiedliche Themen angesprochen. So war zum Beispiel der Lärmschutzwall zum Sportplatzgelände des ESV Rosenheim ein heiß diskutiertes Anliegen. Auch die weitere Verwendung des ehemaligen "Hotel Hubertus" am Happinger See und der Zustand des Tierheim Fürstätt sorgten für rege Diskussionen unter den Anwesenden.

Weitere Termine der Bürgerversammlungen im Stadtgebiet Rosenheim sind:

08. Oktober, Stadtbereich Ost im Landgasthof Happinger Hof

09. Oktober, Stadtbereich Süd beim Alten Wirt in Aising

10. Oktober, Stadtbereich Nord im Gasthof Höhensteiger

Quelle: rosenheim24.de

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