Fünf Verletzte nach Auseinandersetzung am Bahnhof Pasing

Heftige Schlägerei: 18-Jährigen am Boden liegend weiter getreten

München - Am Sonntagmorgen (12. Februar) gerieten am Pasinger Bahnhof - aus noch unbekannter Ursache - zwei Personengruppen in Streit. Am Ende hatten fünf Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren Verletzungen erlitten. Vier von ihnen mussten im Krankenhaus versorgt werden.

Gegen 01:40 Uhr befanden sich sieben Personen am Bahnsteig 7/8 des Bahnhofes Pasing. Eine weitere Gruppe von sechs Personen befand sich am Bahnsteig 5/6. Nach einer verbalen Auseinandersetzung, deren Ursprung nicht bekannt ist, rannte die Siebenergruppe - nach ersten Ermittlungen - über zwei Gleise und begab sich auf Bahnsteig 5/6, wo es zu einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung mit den sechs dort befindlichen Personen kam.

Bei der Auseinandersetzung wurden, soweit bekannt, fünf Personen verletzt; vier davon im Alter von 17 und einer von 18 Jahren. Während die vier 17-Jährigen aus Allach, Pasing, Puchheim und Eichenau, Platzwunden und Abschürfungen, u.a. im Gesicht davontrugen, erlitt der 18-Jährige aus Pasing, der am Boden liegend getreten worden sein soll, neben einer Platzwunde am Kopf auch eine Nasenfraktur sowie eine Schädelprellung.

Ein den Verletzten am Bahnsteig zu Hilfe kommender 32-Jähriger, der per Notruf die Polizei verständigte, woraufhin die Beteiligten der Siebenergruppe flüchteten, erkannte einen der Beteiligten und konnte diesen auch namentlich benennen. Die Bundespolizei ermittelt nun u.a. gegen diesen 17-Jährigen, einen Deutsch-Iraner aus Allach und wertet dazu auch Videobilder vom Bahnhof Pasing aus.

Zudem meldete sich über die Hotline der Bundespolizei am Sonntagabend eine Frau, die die Auseinandersetzung beobachtet hatte und ebenfalls einen der Jugendlichen aus der Siebenergruppe namentlich benennen konnte.

Die Bundespolizei sucht nun nach weiteren Zeugen, die

- die körperliche Auseinandersetzung am Bahnsteig beobachteten,

- zur Entstehung des Streit sachdienliche Informationen beisteuern können,

- Hinweise zu beiden Personengruppen geben können, wie: woher kamen sie oder wohin wollten sie.

Unter der Rufnummer 089/515550-111 werden dazu Angaben entgegengenommen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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