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Anleger mit Schneeballsystem betrogen?

Finanzbetrüger: Anleger fordern 74 Millionen

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Burghausen: Ein Finanzunternehmer soll hunderte Anleger mit einem Schneeballsystem betrogen haben. Diese fordern nun ihr Geld zurück, insgesamt 74 Millionen Euro.

6,7 Millionen Euro wurden sichergestellt, doch diese Summe dürfte wohl nicht annähernd reichen, um die vielen mutmaßlich betrogenen Anleger auszuzahlen. Wie bereits berichtet, soll ein Finanzunternehmer aus dem Raum Burghausen Kunden aus Österreich und Deutschland, viele davon aus der Region, mit einem Schneeballsystem betrogen haben. Er versprach ihnen Traum-Renditen von 15 bis 20 Prozent, nutzte offenbar aber Investitionen späterer Kunden, um alte Kunden auszuzahlen. Ein Kartenhaus, das in sich zusammenbrechen musste. Der Mann zeigte sich schließlich selbst an.

Insolvenzverwalter prüft Zahlungen an Ehefrau

Wie das Wochenblatt nun unter Berufung auf Rechtsanwalt André Haider berichtet, der viele Kunden des Finanzunternehmers vertritt, haben Anleger beim Insolvenzverwalter mittlerweile Forderungen in schwindelerregender Höhe angemeldet: 73.980.388,55 Euro. Nicht einmal ein Zehntel dieser Summe war von den Behörden sichergestellt worden. Eventuell erhöht sich der Betrag aber noch. Der Insolvenzverwalter prüft im Moment die Zahlungen des Finanzunternehmers an seine Ehefrau.

Für die Anleger steht viel auf dem Spiel. "Zum Teil sind dramatische Schicksale dabei", hatte Rechtsanwalt André Haider gegenüber unserer Redaktion gesagt, als der Fall publik wurde und sich innerhalb kurzer Zeit dutzende Anleger bei dem Juristen gemeldet hatten. Zum Teil sechsstellige Summen hatten Haiders Mandanten bei dem Finanzunternehmer investiert, manche hatten dem Burghauser ihre gesamte Altersvorsorge anvertraut.

Quelle: innsalzach24.de

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