Alarm in Burghausen 

Gasaustritt bei Wacker Chemie am Freitagabend 

Burghausen - Am Freitagabend kam es zu einem Gasaustritt im Werk Burghausen. Aus einer defekten Leitung trat Chlorsilan aus. Ein Mitarbeiter wurde dadurch leicht verletzt. 

Vor rund fünf Jahren kam es zu einem ähnlichen Vorfall im Wacker-Werk

Am Freitagabend kam es um 19.45 Uhr im Werk Burghausen der Wacker Chemie AG zu einem Stoffaustritt. Dabei trat Chlorsilan aus einer defekten Rohrleitung aus. Bei Chlorsilan handelt es sich um ein Gas, das in Verbindung mit Luftfeuchte Salzsäurenebel bilden kann. Chlorsilan ist giftig beim Einatmen und ätzend.

Daher wurden die Mitarbeiter sicherheitshalber aufgefordert, in den Gebäuden zu bleiben, die Pforten wurden geschlossen und der Zutritt zum Werk gesperrt. Sofort eingeleitete Messungen ergaben zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung außerhalb des Werkes. Der Stoffaustritt wurde von der Werkfeuerwehr niedergeschlagen. Ein Mitarbeiter wurde leicht verletzt.

Die Rohrleitung wurde abgedichtet, die Alarmierung blieb vorsichtshalber bestehen, bis auch Restmengen aus der Leitung entfernt waren. Um 23.55 Uhr konnte endgültig Entwarnung gegeben werden, der Zutritt zum Werk wurde wieder frei gegeben.

Pressemeldung Wacker Chemie AG

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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