Nach den jüngsten Unregelmäßigkeiten

Wacker: Verständnis für die Sorgen ist da

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Wacker: Verständnis für die Sorgen ist da
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Burghausen - Gleich zwei Mal hintereinander gab es Unregelmäßigkeiten im Betrieb der Wacker Chemie AG am Standort in der Herzogstadt. innsalzach24.de hat nachgefragt.

Noch immer gibt es keine neuen Erkenntnisse zur Verpuffung vom Sonntag bei der Wacker Chemie AG am Standort in Burghausen. Das hat Klaus Millrath, der zuständige Sprecher der Unternehmenskommunikation am Donnerstagmittag auf Nachfrage von innsalzach24.de mitgeteilt. Auch zum Rangierfehler am Montag gibt es noch immer nix Neues. Die Kritik und die Sorgen der Menschen könne er nachvollziehen, so Millrath, auch wenn beide Fälle für Anwohner und darüber hinaus nicht gefährlich gewesen seien. Man habe dennoch daraus gelernt, heißt es.

Ob Blatt oder Broschüre - Infos sind offenbar teilweise nicht angekommen

Im Fall des Falles – also dass da mal richtig was schief läuft im Werk – sollte ein Infoblatt, das alle Anwohner des Chemiebetriebes bekommen haben hätten sollen, wichtige Informationen liefern, was konkret zu tun ist. Da scheint es aber ein Problem zu geben: So berichtet eine innsalzach24.de-Leserin, dass sie dieses Faltblatt nie bekommen habe.

"Wir wollen die Verteilungswege überdenken"

Dahingehend gefragt, erklärt Unternehmenssprecher Millrath vom Standort in Burghausen, dass diese Infobroschüre zuletzt als "Beilage" eines Anzeigenblattes verteilt wurde, es also durchaus denkbar sei, dass es die geplanten Adressaten nicht bekommen haben. Warum? Weil es vorkommen kann, dass derart wichtige Beilagen in einem Anzeigenblattneben all der Werbebeilagen nicht beachtet werden und das obwohl der Auftrag möglicherweise lautete, gerade dieses Infoblatt nicht in das Anzeigenblatt zu den anderen Beilagen einzulegen. Man werde diese Art der Verteilung überdenken, so Millrath.

Quelle: innsalzach24.de

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