Chemieunfall: Huber weist Vorwürfe zurück

+
Umweltminister Dr. Marcel Huber weist Vorwürfe zurück.

Burgkirchen - Umweltminister Huber hat Vorwürfe zurückgewiesen, die zuständigen Behörden hätten den Chemieunfall an der Alz nicht intensiv genug behandelt und nicht ausreichend informiert.

Das hatte der Vorsitzende des Fischereiverbands Altötting-Mühldorf Dr. Manfred Holzner im Interview mit dem Mühldorfer Anzeiger beklagt.

Zum Thema:

Huber betonte dagegen, dass er sich bereits zwei Tage nach dem Brand, bei dessen Löscharbeiten giftige Chemikalien in die Alz geflossen waren, vor Ort ein Bild von der Lage gemacht habe. Auch bei der Vorstellung des bayerischen Flussberichts sei er auf den Chemieunfall eingegangen. Der Minister nimmt auch das zuständige Landratsamt Altötting in Schutz: Die Behörde habe die Öffentlichkeit "frühzeitig und umfassend über die Ausmaße des Unfalls und neue Erkenntnisse informiert", heißt es in der Mitteilung.

Der Chemieunfall und seine Folgen:

Fische verenden immer noch in der Alz

Fischsterben in der Alz - Pressekonferenz

Brand in Gendorf

Nach Angaben Hubers wird heute der Präsident des Landesamtes für Umwelt dem Umweltausschuss des Bayerischen Landtags über die Situation an der Alz berichten.

hon/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser