Prozess nach Überfall in Burgkirchner Sparkasse

Opfer leidet bis heute an psychischen und physischen Folgen

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Burgkirchen/Traunstein - Den Tätern des brutalen Überfalls Mitte Januar auf eine Frau im Vorraum der Sparkasse Burgkirchen müssen sich vor dem Landgericht Traunstein verantworten. Das Opfer sagte am Dienstag aus:

Alles ist noch einmal hochgekommen: In einem Prozess am Landgericht Traunstein um einen brutalen Raubüberfall Mitte Januar in Burgkirchen hat am Dienstag das Opfer ausgesagt. Die Frau hat den Überfall auf sie bis ins kleinste Detail geschildert. Sie hat auch angegeben, dass einer der Männer eine Waffe auf sie gerichtet und zweimal abgedrückt hat. Es hat sich aber kein Schuss gelöst, so die Bayernwelle am Mittwoch.

Die Frau wurde bei dem Überfall schwer verletzt. Sie leidet bis heute an den physischen aber auch psychischen Folgen. Einer der beiden Angeklagten hat sich ebenfalls geäußert. Er streitet die Tat ab und behauptet zum Tatzeitpunkt bei seiner Verlobten gewesen zu sein. Der andere Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen.

Die beiden Männer sollen in Burgkirchen auch eine Tankstellen-Mitarbeiterin überfallen haben. Angeklagt ist auch noch eine Frau. Sie muss sich wegen Beihilfe verantworten, da sie den Männern Tipps für den Überfall gegeben haben soll. 

Insgesamt sind noch drei weitere Verhandlungstage angesetzt.

Aus dem Archiv:

Kripo ermittelt in Burgkirchner Sparkasse wegen Überfall

mh

Quelle: innsalzach24.de

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