Der Konzern bestätigt

Elektro-Lieferwägen der Post bleiben bei Chieming liegen

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So sehen die "Streetscooter" der Post aus.
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Chieming - Seit vorigem Jahr arbeiten die Paketzusteller der Post verstärkt mit elektrischen "Streetscootern" - zwei Exemplare schafften es nun aber nicht zurück in die Zentrale.

Zwei elektrisch betriebene Lieferwägen der Post blieben vorige Woche auf offener Strecke bei Chieming liegen, wie heimatzeitung.de berichtet. Die Paketzusteller hätten sich gerade auf dem Weg zurück zur Zentrale befunden, als die Elektroautos den Geist aufgaben.

Die Deutsche Post bestätigt die Ausfälle gegenüber heimatzeitung.de, doch mit der Kälte könnten sie nicht zusammenhängen: "Der Streetscooter ist während der Entwicklung in Schweden bei noch größerer Kälte ausgiebig und erfolgreich getestet worden. Die Batterie funktioniert auch bei den aktuell hohen Minusgraden. Es gibt lediglich - wie bei allen Batterien - geringe Leistungsverluste, die auf keinen Fall dazu führen, dass der Streetscooter ausfällt", so Post-Pressesprecher Dieter Nawrath gegenüber heimatzeitung.de.

Wiederholt wurde schon über Probleme mit dem Streetscooter berichtet: Das ZDF-Magazin "Wiso" berichtete unter anderem, dass der Elektro-Lieferwagen auch bei manchen Paketfahrern für Unmut sorge: "Wir sind am Ende mit unseren Nerven. Er geht mehrmals am Tag einfach aus, das führt zu brenzligen Situationen. Wir sind die Versuchskaninchen und ich fürchte um mein Leben, weil dieses Auto nicht straßentauglich ist."

xe

Quelle: chiemgau24.de

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