"Wilde Jagd" in der Stadtbibliothek

Rosenheim - Am 23. März stellt der gebürtige Rosenheimer Christian Lorenz Müller seinen modernen und viel gelobten Heimatroman „Wilde Jagd“ in der Stadtbibliothek vor.

Der 1972 in Rosenheim geborene Lyriker und Autor stellt gemeinsam mit Christiane Schmidt, Cheflektorin des Hamburger Verlags Hoffmann & Campe, seinen ersten Roman „Wilde Jagd“ vor.

Das Buch erzählt die Geschichte einer bayerischen Bergbauernfamilie, die von den Dämonen ihrer Vergangenheit beherrscht wird. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Salzburger Rupert Graz auf der Tuba mit Blasmusik der etwas anderen Art.

Christian L. Müller ist gelernter Trompetenbauer. Er lebt und schreibt heute in Salzburg. Von der Kritik wurde das Buch als „moderner Heimatroman“ eingestuft. Doch es ist ein Heimatroman der anderen Art. Sein eigentliches Thema ist die Sprache.

Es geht um die Sprache oder vielmehr die Sprachlosigkeit seines seltsamen Helden, des Junggesellen Emmeran, der als über 30-Jähriger immer noch auf dem Hof seines Bruders lebt.

„Fern von Heimatidylle ist dem Autor ein wunderbar schonungsloser und spannungsreicher Roman gelungen“ (Angelo Algieri in der „Berliner Literaturkritik“).

„Müller springt kühn um mit der Sprache, und dann wieder wird er ganz konventionell –wenn“er mit Andacht den handwerklichen und bäuerlichen Tätigkeiten seine Aufmerksamkeit schenkt.“ (Anton Thuswaldner in der „Frankfurter Rundschau“).

„Der Hang zu Traditionen, Familiengeschichte und die völlige Angstfreiheit davor, uncool zu sein, machen dieses Buch so gut.“ (Maren Keller in der Kulturbeilage des „Spiegel“)

„Was das Buch darüber hinaus lesenswert macht, ist die sprachliche Verspieltheit des Autors, der (…) bisher hauptsächlich Lyrik geschrieben hat …“ (Barbara Köppel in „Neuschnee – Bücher wärmstens zu empfehlen“ auf Radio FM4)

Johanna Bauer

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Müller

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