Circus Krone in Rosenheim - Kritik wird zurückgewiesen

"Massive Hetzkampagnen und manipuliertes Material"

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Rosenheim - Der Circus Krone kommt nach Rosenheim - und damit auch die Proteste der Tierschützer. Nun schlägt die Organisation "Lacey Fund" zurück:

Herrscht beim Circus Krone artgerechte Tierhaltung? Diese Frage sorgt immer wieder für Diskussionen. Die "Aktionsgruppe Tierrechte Bayern" übte kürzlich erneut heftige Kritik. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten:

Die Gruppe "Lacey Fund" will darauf aufmerksam machen, dass Tiere in menschlicher Obhut geschützt und glücklich sein könnten. In einem Statement beziehen sie klar Stellung zu den Vorwürfen und dem veröffentlichten Video der "Aktionsgruppe Tierrechte Bayern". Das Lacey-Fund-Statement im Wortlaut:

"Da das Thema "Tiere im Circus" in den letzten Jahren durch massive Hetzkampagnen, manipuliertes Material in den Medien und Unwahrheiten ein mehr als negatives Bild erhalten hat, sind wir sehr bemüht, den Menschen einen besseren Einblick in das Leben mit unseren Tieren zu verschaffen. Dieses Video stellt die Zustände bei uns in völlig schlechtem Licht dar. Die angeblich hin- und herwebenden Raubtiere weben nicht, weil sie verhaltensgestört sind, sondern weil die Exoten (Zebras, Kamele...) in unmittelbarer Nähe an ihnen vorbeigingen, auf dem Weg in die Manege. Kurz vorher lagen die Löwen noch in ihrem Außenbereich und dösten in der Sonne. (Ein Löwe braucht 18 Stunden Schlaf am Tag, AUCH in freier Wildbahn bewegt sich ein Raubtier nicht aus Jux und Tollerei, sondern lediglich um Beute zu fangen. Die freie Natur ist kein Disneyfilm) Dies ist typischer Jagdinstinkt. So auch die Elefanten: Im Video sieht man die Tiere in Erwartungshaltung. Sobald die bekannte Musik in der Manege ertönt oder sich die Bezugsmenschen nähern, wechseln die Elefanten in ihre Erwartungshaltung, was von Kritikern gern "Weben" genannt wird."

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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