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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Nach Österreich kündigt auch England Lockdown an - Tausende Menschen bei Corona-Protesten in Deutschland

Demonstration der Bewegung „Querdenken 351“
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Sachsen, Dresden: Ein Teilnehmer einer Demonstration der Bewegung „Querdenken 351“ auf dem Theaterplatz trägt ein Schild „Corona-Notstand sofort beenden!“. Über 1000 Menschen protestierten gegen die Coronapolitik der Bunderegierung.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt nunmehr seit neun Monaten in der Region, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag (31. Oktober) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bundesweiter Corona-Lockdown ab 2. November: Die Regeln und Maßnahmen im Detail
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 248,6, Landkreis Rosenheim 208,5, Landkreis Traunstein 149,4, Landkreis Berchtesgadener Land 259,8, Landkreis Mühldorf 181,2, Landkreis Altötting 103,1 (Quelle/Stand: RKI, 31. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 1072, Landkreis Rosenheim 3688, Traunstein 1950, Berchtesgadener Land 1210, Mühldorf 1129, Altötting 931 (Quelle/Stand: RKI, 31. Oktober, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 23, Landkreis Rosenheim 206, Traunstein 89, Berchtesgadener Land 28, Mühldorf 27, Altötting 57 (Quelle/Stand: RKI, 31. Oktober, 0 Uhr)
  • Mindestens 10.452 Todesfälle in Deutschland (2804 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.34 Uhr - Johnson kündigt Lockdown für England an

Der britische Premierminister Johnson hat am Abend des 31. Oktobers schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für England angekündigt. Ab, Donnerstag, dem 5. November, geht England in einen Teil-Lockdown. Wie in Deutschland und Österreich sollen Schulen und Universitäten aber offen bleiben.

„Das Virus breitet sich derzeit schneller aus, als es unsere wissenschaftlichen Berater in einem Worst-Case-Szenario angenommen haben“, sagte Johnson bei einer Pressekonferenz in London. Der Lockdown gilt aber nicht für das gesamte Vereinigte Königreich: Schottland, Wales und Nordirland sind davon ausgenommen, dort gelten bereits schärfere Regeln als in England.

Großbritannien hat am 30. Oktober 22.000 Neuinfektionen gemeldet. Damit gibt es dort jetzt über eine Million bestätigter Corona-Fälle.

Update, 20.13 Uhr - 28 neue Corona-Fälle im Landkreis Altötting

Das Landrastamt Altötting meldet am Abend des 31. Oktobers 28 neue Corona-Fälle im Landkreis. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 959 Corona-Fälle im Landkreis Altötting registriert.

Update, 18.43 Uhr - Mehrere Tausend Menschen bei Corona-Protesten in Deutschland

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag in verschiedenen deutschen Städten gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Dem Aufruf der Initiative „Querdenken“ folgten dabei in Dresden mehrere Tausend Menschen. Die Veranstalter hatten für die Versammlung 1000 Menschen angemeldet. Deshalb stand zeitweilig im Raum, dass die Demo wegen Überfüllung aufgelöst werden sollte.

Ordner bemühten sich, die Menge zu entzerren und die Menschen auf angrenzende Flächen zu verteilen. Viele Teilnehmer verzichteten auf eine Mund-Nasen-Bedeckung und gaben bei Kontrollen durch die Polizei an, ein Attest zu besitzen.

In Karlsruhe haben sich am Samstag rund 900 Menschen bei einer Querdenken-Demonstration gegen die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen versammelt. Da die Teilnehmer sich nicht an die vorgeschriebenen Abstandsregeln hielten, hätten Polizei und Ordnungsamt mehrfach darauf hinweisen müssen, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag.

Die Veranstaltung habe deshalb kurz vor der Auflösung gestanden. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hatte die Auflage eines Maskengebots für die Querdenken-Demo nach einer Beschwerde der Organisatorin aufgehoben und stattdessen ein Abstandsgebot zur Auflage gemacht.

In Darmstadt waren knapp 300 Menschen gekommen, die Düsseldorfer Polizei zählte rund 100 Corona-Demonstranten.

Update, 17.59 Uhr - Diese Corona-Regeln und Maßnahmen gelten in Österreich ab dem 3. November

Welche Corona-Regeln und Maßnahmen i n Österreich ab 3. November genau gelten, könnt Ihr hier Nachlesen:

Corona-Regeln und Maßnahmen in Österreich ab 3. November

Update, 16.40 Uhr - Pressekonferenz von Österreichs Kanzler Kurz im Livestream

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hat für den 3. November scharfe Maßnahmen für Österreich angekündigt. Die Alpenrepublik geht wie Deutschland in den Lockdown. Man wolle sicherstellen, dass die Intensivstationen nicht überlastet werden, so Kanzler Kurz auf der Pressekonferenz. Teil der Maßnahmen wird eine Ausgangssperre sein. Schulen und Kindergärten bleiben aber wie in Deutschland geöffnet.

Update, 15.39 Uhr - Österreich plant neue Corona-Maßnahmen - PK um 16.30 Uhr

Zur Eindämmung der steil ansteigenden Coronavirus-Infektionszahlen will Österreichs Regierung am Samstag neue Maßnahmen vorstellen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will die Öffentlichkeit bei einer Pressekonferenz (16.30 Uhr) in Wien informieren.

Welche Maßnahmen in Österreich geplant sind und ab wann sie gelten, blieb zunächst offen. Medien spekulieren über einen Teil-Lockdown in etwa analog zu den deutschen Maßnahmen mit Schließungen von Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen. Außerdem stehen demnach nächtliche Ausgehbeschränkungen zur Debatte.

Ein unbestätigter Verordnungsentwurf, der am Freitag in den Medien kursierte, sah vor, das Verlassen des privaten Wohnbereichs von 20 Uhr bis 6 Uhr außer bei bestimmten triftigen Gründen zu verbieten.

Kurz hatte 6000 Neuinfektionen pro Tag als kritischen Wert für eine erneute Verschärfung von Maßnahmen genannt, um eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. Am Freitag war im knapp neun Millionen Einwohner zählenden Österreich der Rekordwert von 5627 neuen Fällen binnen 24 Stunden registriert worden, mehr als 1000 Fälle mehr als beim erst am Vortag erreichten jüngsten Höchstwert.

Die Regierung warnt vor einer Überlastung der Intensivstationen ab Mitte November, falls die Zahlen ungebremst weitersteigen.

Update, 14.56 Uhr - 15 neue Corona-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit dem 30. Oktober 15 weitere bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 1.253 (Meldestand: 31.10, 10 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land sinkt nach Berechnungen des Gesundheitsamts aktuell auf 283,5.

Von den insgesamt 1.253 mit Wohnsitz im Berchtesgadener Land registrierten SARS-CoV-2-Fällen sind 863 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 362 SARS-CoV-2-Infizierte im Landkreis.

Bei allen positiv getesteten Corona-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 609 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 21 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis stationär behandelt. Davon werden zwei Patienten intensivmedizinisch betreut.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

Update, 13.58 Uhr - 23 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn 

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 30. Oktober 23 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 31. Oktober 2020, 8 Uhr). Darunter ist ein Schüler, der die Wirtschaftsschule Gester besucht. Die betreffende Klasse sowie weitere Schüler aus einem gemeinsamen Unterricht befinden sich in Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.


Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 266 aktive Fälle, davon werden 11 Personen stationär behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz, die den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen entspricht, liegt zum heutigen Stichdatum-/zeitpunkt bei 181,2, so das Landratsamt Mühldorf.

Update, 12.35 Uhr - Lockdown light: Touristen müssen Bayern am Montag verlassen

Aufgrund des bundesweiten Teil-Lockdowns müssen Touristen in Bayern spätestens am Montagvormittag abreisen. Das teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit: „Nach der Achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind Übernachtungen aus touristischen Gründen in gewerblichen Unterkünften wie Hotels etc. ab Montag kommender Woche (2. November) in Bayern nicht mehr gestattet. Übernachtungsgäste dürfen aus Kulanz auch noch im Laufe des Vormittags des 2. Novembers abreisen, obwohl die Verordnung eigentlich schon ab Mitternacht gilt.“ 

Ab Montag tritt in Bayern und auch bundesweit ein Teil-Lockdown in Kraft. Unter anderem dürfen Hotels, Pensionen und Anbieter von Ferienwohnungen keine Touristen mehr beherbergen. Nur Geschäftsreisende dürfen dort übernachten.

Update, 11.38 Uhr - Vor Heimspiel gegen Duisburg: Positiver Corona-Fall bei 1860 München

Beim TSV 1860 München ist ein namentlich nicht genanntes Mitglied des Funktionsteam vor dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Tabellenführer der 3. Fußball-Liga am Samstag wenige Stunden vor der Partie im Grünwalder Stadion mit. Das Spiel könne trotzdem stattfinden.

Die „akribische Einhaltung des umfänglichen Hygienekonzeptes“ habe in den vergangenen sieben Monaten eine Infektion im Trainings- und Spielbetrieb der Profimannschaft fernhalten können, berichteten die Sechziger auf ihrer Homepage. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt München habe der Verein „grünes Licht“ für die Austragung der Partie erhalten.

Update, 10.48 Uhr - 23 Millionen Euro für bessere Hygiene in Kitas

Die bayerischen Kindertagesstätten bekommen zum Schutz vor Corona-Infektionen weitere 23 Millionen Euro vom Freistaat für bessere Hygienemaßnahmen. 13 Millionen davon sollen nach Angaben von Familienministerin Carolina Trautner (CSU) in CO2-Sensoren und Luftreinigungsgeräte investiert werden, die übrigen 10 Millionen in Desinfektionsspender, mobile Trennwände, kontaktlose Fieberthermometer und Schutzmasken.

„Im Hinblick auf den anstehenden Winter ist es besonders wichtig, die Einrichtungen jetzt finanziell zu unterstützen und den Beschäftigten in den Kitas und den Familien mehr Sicherheit in Sachen Infektionsschutz zu geben“, sagte Trautner laut Mitteilung am Samstag in München. Das Geld soll gemessen an der Zahl der betreuten Kinder gleichmäßig auf die bayerischen Gemeinden verteilt werden. Diese sollen dann selbst entscheiden, wie die Mittel innerhalb ihrer Kommune auf die verschiedenen Träger verteilt werden.

Das Bayerische Kabinett hatte das Programm am 1. Oktober beschlossen, jetzt soll es starten. Anschaffungen, die ab dem 1. Oktober getätigt wurden, können rückwirkend gefördert werden.

Update, 9.51 Uhr - Neuer Höchstwert: 19.059 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 19.059 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstagmorgen hervor. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 18.681 Fällen. Am Samstag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 14.714 Neuinfektionen gemeldet.

Noch Ende September hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gewarnt, dass es zu Weihnachten 19.200 Neuinfektionen am Tag geben könnte. Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 518.753 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 31.10., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Samstag um 103 auf insgesamt 10.452.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,06 (Vortag: 0,97). Das bedeutet, dass ein Infizierter etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am Freitag bei 1,21. Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

Update, 8.55 Uhr - Mobile Testeinheit in Burghausen nimmt am Mittwoch Betrieb auf

Seit Ende letzter Woche müssen sich unter anderem auch ausländische Arbeitnehmer aus einem Risikogebiet bekanntermaßen einmal wöchentlich auf das Corona-Virus testen lassen. Der Landkreis hat den hiervon betroffenen Firmen hierzu ermöglicht, das Testzentrum am Hallenbad Neuötting zu nutzen. Ab nächster Woche steht ein weiteres Testangebot zur Verfügung. Starttermin dieses Testangebots wird der kommende Mittwoch, 04.11.2020 sein. Ab diesem Zeitpunkt steht die mobile Testeinheit bis auf Weiteres montags, mittwochs und samstags zur Verfügung. Pro Tag können bis zu 350 Tests durchgeführt werden.

Das Prozedere wird folgendermaßen ablaufen: Die Unternehmen, die ihre Mitarbeiter an das Postfach grenzpendler@lra-aoe.de melden bzw. bereits gemeldet haben, werden ab Montag, 02.11.20 von Mitarbeitern des Landratsamtes kontaktiert und bekommen von dort Hinweise zur Registrierung. Anschließend können die Unternehmen selbständig wöchentliche Testtermine für ihre Mitarbeiter buchen. Das Landratsamt Altötting weist darauf hin, dass eine Terminvereinbarung unerlässlich ist und anderweitig keine Testung durchgeführt werden kann.

Unternehmen können selbstverständlich auch weiterhin das Testangebot am Hallenbad Neuötting wahrnehmen. Das Landratsamt bittet jedoch nachdrücklich darum, auf keinen Fall Doppelbuchungen vorzunehmen, da ansonsten an einer Teststation unnötiger Leerlauf entstehen würde. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter des Landratsamtes unter 08671/502291 gerne zur Verfügung.

Update, 7.49 Uhr - Alle Kreise und Städte in der Region nun dunkelrot

Mit Stand Samstag 0 Uhr hat nun auch der Landkreis Altötting die Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 7-Tage gerissen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet, hat der Landkreis Altötting nun eine 7-Tage-Inzidenz von 103,1. Im Landkreis Mühldorf schreitet die Inzidenz langsam in Richtung der 200er-Marke und steht aktuell bei 181,2.

Corona-Zahlen in Südostbayern (Stand: 31. Oktober).

Sowohl die Stadt als auch der Landkreis Rosenheim haben einen leichten Anstieg in Sachen 7-Tage-Inzidenz zu verzeichnen. In der Stadt stieg der Wert auf nun 248,5, im Landkreis auf 208,5. In der Stadt Rosenheim gilt seit Freitagabend (30. Oktober, 21 Uhr) ein vorgezogener Lockdown light - die aktuell gültigen Regeln findet Ihr hier.

Im Landkreis Traunstein stieg die 7-Tage-Inzidenz von 135 auf nun 149,3. Leider musste der Landkreis am Freitag laut RKI-Zahlen auch einen Todesfall vermelden. Um 4 Zähler stieg auch die Inzidenz im Kreis Berchtesgadener Land auf nun 259,8.

Der Kreis Rottal-Inn ist auch weiterhin bundesweit ein „Sorgenkind“. Obwohl hier bereits seit einigen Tagen ein Lockdown light gilt, steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter. Mit Stand 31. Oktober hat der Kreis nun die 300er-Marke gerissen und steht aktuell 304,5.

Stadt genehmigt Corona-Demo in München unter Auflagen

Die Stadt München hat die für Sonntag angekündigte Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen unter strikten Auflagen zugelassen. Maximal 1000 Menschen anstatt der angemeldeten 5000 dürfen von 16.30 Uhr bis spätestens 21 Uhr an der Veranstaltung unter dem Motto „Querdenken 089“ an Allerheiligen auf der Theresienwiese teilnehmen, wie das Kreisverwaltungsreferat am Freitagabend mitteilte. Die Teilnehmer müssten mindestens 1,5 Meter Abstand halten und während der gesamten Versammlung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ausgenommen seien Redner. Grund der Beschränkungen sei der Infektionsschutz.

Zudem lehnte die Behörde den angemeldeten Versammlungsleiter für die Theresienwiese ab. „Aufgrund seines bisherigen Verhaltens und verschiedener öffentlicher Redebeiträge besteht der Verdacht, dass er nicht die Gewähr für einen friedlichen Verlauf der Versammlung bieten wird, insbesondere weil er mehrfach die Geltung des Grundgesetzes in Abrede gestellt hat“, erläuterte das Kreisverwaltungsreferat.

Demonstrationszüge durch die Innenstadt mit bis zu 1000 Menschen zur Theresienwiese verbot die Behörde. Sie ließ jedoch Kundgebungen mit 200 Menschen zu, meist an den ursprünglich geplanten Startpunkten am Gärtnerplatz, Harras, Karlsplatz und Wittelsbacher Platz. Für 100 Menschen wurde eine Kundgebung an der Stadelheimer erlaubt.

Den Auflagen lägen eine Gefahrenprognose des Polizeipräsidiums München und eine infektionsschutzrechtliche Bewertung des städtischen Referats für Gesundheit und Umwelt zugrunde, hieß es weiter.

mh/bcs/dpa

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