Cybercrime: Der fiese Paketstation-Trick

Rosenheim - Ein 29-Jähriger aus dem Landkreis ist jetzt wegen Internet-Betrugs in 200 Fällen verhaftet worden. Er legte seine Opfer mit dem Paketstation-Trick rein. Wir haben nachgefragt.

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Der Haupttäter und seine zwei Komplizen gingen nach Informationen der Polizei so vor: Sie präparierten ein E-Mail-Anschreiben so täuschend echt, dass dem Empfänger glaubhaft gemacht wurde, tatsächlich eine E-Mail seiner Bank erhalten zu haben. Durch einen weiterführenden Link wurden die Opfer unwissentlich auf eine gefälschte Homepage geleitet. Dort sollten Sie dann ihre Daten eingeben. Die Täter hatten dann meist leichtes Spiel. Im Fachjargon heißt diese Betrugsmasche "Phishing".

Das Trio aus dem Landkreis verschaffte sich auf diese Weise die Daten von mehr als 200 Personen in der ganzen Bundesrepublik! Dann bestellten sie hochwertige Ware in Online-Shops und ließen sich diese zu Paketstationen nach Rosenheim schicken. Die so beschaffte Ware verkauften sie dann weiter. Es entstand ein Schaden im sechsstelligen Bereich.

rosenheim24 hat Jürgen Thalmeier, Pressesprecher vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd, über den aktuellen Betrugsfall in Rosenheim und zum Thema Sicherheit im Netz befragt.

s-ah

Quelle: rosenheim24.de

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