14. Deichhobbe Newcomer Festival

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Der mit fünf Euro sehr schülerfreundliche Eintritt wird an der Abendkasse erhoben.

Rosenheim - Für die bereits 14. Ausgabe des MIR Deichhobbe Newcomer Festivals hat eine fachkundige Demo-Jury der MusikInitiative Rosenheim die vier besten Newcomer als Finalisten ausgespäht.

Wenige Tage vor dem 21. Geburtstag des Vereins bietet die MIR am Freitag, 12. November, 20 Uhr, in der Hammerhalle des Rosenheimer Citydome die traditionelle und erfolgreiche Nabelschau der Nachwuchsszene:

Bavaro Beat sind fünf Musiker aus dem Inntal, die ihre sehr kreative Mischung von Volksmusik und Moderne bereits auf dem Tollwood Festival oder im Münchener Hofbräuhaus präsentieren durften, von Flügelhorn bis Synthesizer.

Clubstas nennen ihren eigenkomponierten Mix "Rock 'n' Reggae" und die zwei "Meedels" stehen den drei Jungs in nichts nach.

LooseDick ist eine Ska- und FunkPunk-Band mit Musikern von Rosenheim bis Glonn, auch mit zwei Bläsern und und einer "verrückten Show" bestückt, die live für Stimmung sorgt.

Nevermind schließlich ist eine junge Rock- und Popband, ebenfalls aus dem Inntal, die u.a. mit zwei Sängerinnen seit eineinhalb Jahren ihr Talent unter Beweis stellen wollen.

Auf diese junge und abwechslungsreiche Mixtur zeitgemäßer Musik ist auch die MIR schon gespannt, wie deren Chef Manfred Lenz betont. Er machte deutlich, daß man nach musikalischen Kriterien und stilistischer Vielfalt auswählte und dieses Mal ausschließlich neuen Bands die begehrten Plätze gab. Dafür bittet die MIR alldiejenigen um Verständnis, die schon mehrfach bei ihren Konzerten auftraten. Es sollen fairerweise halt nicht immer dieselben zu hören sein - das kultige "Deichhobbe" trägt schließlich den Beinamen "Newcomer Festival" ... Doch steht dann schon im Mai wieder der 11. Simply the best-Contest an für Bands unter 30 bzw. sind die meisten dieser Musiker noch jung genug für eine erneute Deichhobbe-Bewerbung 2011. Bedingung war nämlich ein Altersschnitt unter ca. 23 Jahren, wohingegen es keine Rolle spielte, in welchem modernen Stil die Bands Demosongs einreichten.

Bei ihrer dreistündigen Sitzung sind der unabhängigen Jury heuer übrigens ein paar erwähnenswerte Entwicklungen aufgefallen, die insgesamt das Finale gewiss bereichern werden:

  • es bewarben sich soviele regionale und junge Bands wie lange nicht mehr
  • darunter viele neue Gruppen, die noch nicht sehr lange bestehen und zu denen die MIR bislang noch keinen Kontakt hatte
  • im Gegensatz zu den den vergangenen Jahren sind überdurchschnittlich viele Musikerinnen in den Bands
  • neben Englisch halten verstärkt deutsche und bayerische Texte Einzug, wobei sich die MIR hier ausdrücklich jeder Wertung enthält
  • die Qualität eines Textes bemisst sich nach Inhalt, nicht nach Sprache ...
  • und letztlich findet sich 2010 eine größere musikalische Stilbreite ein als bisher gewohnt: weniger Bands der "härteren Fraktion" z.B. von Metal und Punk, dafür etwa Reggae und Ska mit überraschend vielen Bläsern bis hin zur Tuba!

Auftreten werden die Bands ohne Wettbewerbscharakter mit professioneller Licht- und PA-Anlage. Da leider in einem der größten Landkreise Bayerns mit sehr vielen Musikern (allein in der Musikerkartei der MIR über 1.600 Namen!) und Bands nur wenige Konzertveranstaltungen nachhaltig über Jahre eine erfolgreiche Geschichte aufweisen können, kommt dieser "Mutprobe" für aufstrebende Newcomer umso größere Bedeutung zu - was Jahr für Jahr sowohl die Zahl der Bandbewerbungen als auch das Publikumsinteresse zeigen.

Der mit fünf Euro sehr schülerfreundliche Eintritt (MIR-Mitglieder 3 Euro) wird an der Abendkasse erhoben und gefördert wird dieses bisher dreizehnmal stets rappel- und stimmungsvolle Festival von der Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee, dem Citydome und dem Bezirksjugendring Oberbayern - wobei der MusikInitiative die Anmerkung gestattet sei, dass man ohne deren Hilfe niemals "die Vierzehn" feiern könnte ...!

Pressemitteilung MusikInitiative Rosenheim e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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