80 Demonstranten setzten sich für die Rechte von Flüchtlingen ein

Demo: "Das Boot ist noch lange nicht voll"

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Rund 80 Menschen gingen am Samstag für die Rechte von Flüchtlingen auf die Straße. (Zum Vergrößern hier Klicken)
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Rosenheim - "Kein Mensch ist illegal" war das Motto einer Demo, die am Samstag stattfand. Sie hatte das Ziel, sich für die in der Luitpoldhalle untergebrachten Flüchtlinge einzusetzen.

Rund 80 Demonstranten (laut OVB vom 8. Dezember am Ende 150 Demonstranten) versammelten sich am Samstagmittag um 12 Uhr an der Luitpoldhalle, um sich für die Rechte der dort untergebrachten Flüchtlinge starkzumachen. Unter ihnen waren vor allem viele Helfer, die in den letzten Wochen ihre Freizeit mit den Flüchtlingen verbracht haben, die Gruppe  "Refugees Welcome Rosenheim", die die Kundgebung organisierte, und Vertreter der Jusos Rosenheim.

Unter dem Motto "Kein Mensch ist illegal" zog die lange Kette der Demonstranten von der Luitpoldhalle über den Salingarten bis hin zum Rathaus. Die Demonstranten hatten sich Slogans wie "Kein Herz für Nazis" oder "Antifaschistische Aktion" auf ihre Fahnen geschrieben. Zu Anfang wurde klargestellt, dass die Demo sich keinesfalls gegen die Stadt richte und Rosenheim mit gutem Beispiel in der Asylpolitik vorangegangen wäre.

An den Zwischenstationen bekamen Redner die Möglichkeit, ihrem Ärger über die generelle Flüchtlingspolitik Luft zu machen. Ein Vertreter der Jusos Rosenheim stellte fest: "Das Boot ist noch lange nicht voll" und spielte gezielt auf einen möglichen Aufnahme-Stopp von Flüchtlingen an.

"Kein Mensch ist illegal" - Demonstration

Vier Kastenwägen der Polizei und zwei Zivilstreifen sicherten die Demonstration ab. Das Resümee der friedlich verlaufenden Demo könnte lauten: Andere Kommunen könnten sich ein Beispiel an der Stadt Rosenheim mit ihren vielen freiwilligen Helfern nehmen.

Quelle: rosenheim24.de

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