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Deutz verlegt Produktion von Übersee nach Ulm

170 Mitarbeiter werden wohl auf der Straße stehen

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Übersee - Jetzt ist es amtlich: Die Deutz AG verlässt Übersee. Das Unternehmen gab am Dienstagnachmittag bekannt, den Standort der Austauschmotoren-Produktion nach Ulm zu verlegen.

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Die Deutz AG verlässt Übersee - heute spricht der Gemeinderat über das Thema. In der Sitzung am Abend soll vor allem über die Zukunft der rund 170 Deutz-Mitarbeiter gesprochen werden. Sie stehen vor einer ungewissen Zukunft. In den nächsten Wochen soll ein Sozialplan für die Mitarbeiter ausgearbeitet werden. Das Unternehmen bot zwar allen Mitarbeitern an, an den neuen Standort in Ulm zu wechseln. Die wenigsten werden dieses Angebot aber annehmen können. Sie stehen ab dem nächsten Jahr auf der Straße.

Deutz verlässt Übersee: 170 Stellen bedroht

Entsprechende Überlegungen gibt es seit mehreren Monaten. Bisher hatten die Angestellten aber noch Hoffnung, dass der Standort Übersee gehalten werden kann. Laut Deutz wurden alle Möglichkeiten in den vergangenen Monaten geprüft. Nach einem gründlichen und umfassenden Analyseprozess habe der Vorstand beschlossen das Austauschmotorenwerk Übersee zu schließen. Von der Massnahme sind fast 170 Mitarbeiter betroffen.

Bitterer Tag für Übersee

Übersees Bürgermeister Marc Nitschke ist geschockt von der aktuellen Entwicklung bei der Deutz AG. Er könne die Entscheidung des Vorstandes nicht verstehen Übersee zu verlassen und nach Ulm umzuziehen, sagte er im Bayernwelle-Interview. Der Standort Übersee sei der erfolgreichste innerhalb des ganzen Konzernes, deshalb sei für ihn das Ganze unverständlich. Das sei ein absolut bitterer Tag für die ganze Gemeinde, so Nitschke. Die Deutz AG gab gestern endgültig bekannt, den Standort der Austauschmotoren-Produktion nach Ulm zu verlegen.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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