Getötete Bayern lösten Lawine selbst aus

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Die Lawine, unter der die Skifahrer begraben wurden.

Davos - Ihren Tod in einer Lawine haben drei Skifahrer aus Bayern wahrscheinlich selbst verursacht. Diese Vermutung bestätigte ein Sprecher der Kantonspolizei Graubünden am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

“Alle Untersuchungen weisen bisher daraufhin, dass sie die Lawine selbst ausgelöst haben. Es gibt aber keine Zeugen“, sagte der Sprecher. Die drei Bayern waren am Wochenende in der Schweiz ums Leben gekommen.

Nach diesen Angaben waren vier Männer, die nach Polizeiangaben alle um die 40 Jahre alt waren, im Gebiet Gorigrad am Flüelapass zu einer Wanderung im Schnee aufgebrochen. Sie hatten neben Ski auch Snowboards dabei. Sie seien die Strecke zunächst aufgestiegen und hätten die Lawine dann wohl bei der Abfahrt ausgelöst, sagte der Sprecher. Die genaue Unfallursache stehe aber noch nicht fest, man habe sich bisher nur an den Spuren orientiert.

Einer der Männer hatte sich befreien können und die Rettungskräfte alarmiert. Obwohl alle Skifahrer mit Suchgeräten für Lawinen-Verschüttete ausgerüstet waren, kam für drei von ihnen jede Hilfe zu spät. Nach Angaben des Lawinenforschungsinstituts Davos galt für die Unfallregion die Lawinen-Gefahrenstufe “erheblich“.

dpa

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