EHEC & Co: Das passiert im Ernstfall

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Rosenheim – In rund einem Monat hat EHEC 36 Menschenleben gefordert. Wie reagiert eine Klinik auf so eine Krankheit? rosenheim24 hat die Isolierstation des Rosenheimer Klinikums besucht.

Bei rund 4000 Menschen wurde der Darmkeim bislang deutschlandweit nachgewiesen oder vermutet. Der bisher einzige Fall in der Region ging glimpflich aus. Die Erkrankte wurde im Klinikum Rosenheim behandelt. Im Video-Interview erklärt Chefarzt Helmut Huff von der Medizinischen Klinik II wie die Quarantäne funktioniert und wie man sich auf den Ernstfall vorbereitet hat:

Im Labor wird ein EHEC-Verdacht in rund 24 Stunden geklärt.

Im Rosenheimer Krankenhaus stehen 16 Betten auf der Isolierstation bereit. Sie sind für Patienten mit ansteckenden Krankheiten reserviert, aktuell also auch EHEC-Fälle. Ein Schleusensystem, Schutzkleidung und Desinfektionsmaßnahmen schützen die Klinik-Mitarbeiter und verhindern eine Verbreitung der Keime. Vor Betreten eines Zimmers sind Einweg-Handschuhe, Kittel und Mundschutz Pflicht. Die EHEC-Welle ist in unserer Region kaum angekommen, aus der Zeit der Vogel-Grippe stammen aber Katastrophenpläne für den Ernstfall. Sollte einmal eine gefährliche Krankheit die Kapazitäten der Isolierstation sprengen, kann mit Hilfe der Pläne der Klinik und des Gesundheitsamtes auch ein ganzes Bettenhaus isoliert werden.

Klinikum Rosenheim: Isolierstation & Labor

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © cs

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